Wieder einen Schritt weiter! Diagnose: Lactoseintolleranz


Letzten Freitag war ich beim Intolleranztest für Lactose. Vor dem Test darf man am Vorabend ab 18 Uhr nichts mehr essen und nur noch Wasser und ungesüßten Tee trinken. Wie das halt immer so ist, man könnte bis sieben schlafen und die Aufregung macht einem einen Strich durch die Rechnung… Ich war seit sechs Uhr wach, konnte nicht mehr schlafen und durfte nicht essen und trinken. Was für ein Horror-Morgen! Ich gehöre zu den Leuten die morgens schon Massen an Brot und Kaffee in sich hineinstopfen können… Was für einen Qual!!

Also ging es dann um acht zum Arzt. Dieser erklärte mir die ganze Prozedur und sagte dann auch gleich, das er das Atemtestgerät nicht benutzt, da es beim letzten ausleihen alles gemessen hat, aber nicht das, was es sollte.  Die Lacoseintolleranz sollte per Blutzucker gemessen werden. Das ganze funktioniert so: es wird ein nüchtern Wert gemessen, dazu wird in den Finger gepickst und mit einem Gerät gemessen. Danach wird die Lactoselösung getrunken, die aus 50g Lactose und Wasser besteht. Um zu bestimmen wie der Blutzuckerspiegel steigt (oder auch nicht), wird dann alle 30 Minuten gemessen. Bei einer Lactoseintolleranz darf der Zuckerspiel im Blut nicht höher als 20 Punkte über den Ausgangswert steigen, z. B. Ausgangswert ist 90 und der höchste gemessene Wert ist 105, dann wäre man Lactoseintollerant. Steigt der Wert auf 133 an, so kann man davon ausgehen das man nicht Lactoseintollerant ist.

Bei mir war der Ausganswert 84 und stieg bei den nachfolgenden Messungen auf 103, um dann bei den letzten Messungen wieder zu fallen auf 87. Der Test dauerte insgesamt 3 Stunden. Bei der Besprechung mit dem Gastro, sagte dieser, das es ein denkbar knappes Ergenis ist, aber eindeutig eine Intolleranz ist. Die Symtome sprechen für sich, mir wurde übel und es kneifte schon im Po. Es grummelte im Bauch und ich hatte schon angst das ich so schnell nicht wieder vom Klo runter komme. Er sagte, und das fand ich sehr wichtig und es tat mir echt gut, wir gehen hier nicht Laborwerten, sondern wir behandeln hier die Symtome und die sind eindeutig.

Es wurde auch noch eindeutiger, ich musste nach dem Test ja noch zur Arbeit. Ich packte zu Hause meine Tasche und machte mich auf den Weg und dann nahm die Katastrophe seinen Lauf. Ich verbrachte einen Teil meiner Arbeitszeit auf dem Klo und kam dort auch so schnell nicht wieder runter… Was für ein Tag!! Zum Glück hatte ich mich darauf eingestellt und hatte mich mit ner riesen Ladung Klopapier bewaffnet. 🙂 Ich hatte dann aber doch noch etwas Glück… Das waren für den Tag die einzigen Nebenwirkungen die sich einstellten. So konnte ich am Abend wenigsten auf eine Grillparty gehen, ohne Angst zu haben, das ich den Abend auf dem Klo verbringe!

Aber der Samstag war ein Horror Tag, mein Bauch war hart,fest, ganz schlimm aufgebläht und besserte sich auch den ganzen Tag nicht. Ich musste mir erst etwas Iberogast einnehmen, damit sich die Blähungen lösten. Sobald ich was aß wurde es gleich wieder schlimmer. Das einzige was etwas half war Bewegung und ich lief den ganzen Tag, fuhr Rad und war den ganzen Tag auf den Beinen. Erst am Sonntag legten sich die schlimmen Beschwerden.

Ich habe für mich beschlossen, das Lactose seit diesem Test nicht mehr in meine Ernährung passt. Seit dem Test am Freitag bin ich auf Karenz und komme ganz gut zurecht, obwohl mir Käse und auch Joghurt sehr fehlen. Ich bin nicht unbedingt ein Wurstesser und an fructosearme Marmeladen traue ich mich noch nicht ran. Darfür muss sich mein Bauch erst beruhigen.

Ein Test steht noch aus. Es soll noch mal eine Fehlbesiedlung des Dünndarms getestet werden. Da aber bei mir die üblichen Tests nicht angeschlagen haben, könnte es für den Arzt ein Problem sein, jemanden zu finden der die Tests richtig ausführen kann. Es könnte sein das ich Methan ausatme und nicht H2 oder das ich nicht genug messbares H2 ausatme und daher die Tests negativ waren.

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Lebe glücklich im Schweinchenhimmel…


SnickersIch habe heute meinen kleinen Süßen nach kurzer heftiger Krankheit beerdigen müssen. Nachdem ich gestern zum Notdienst gefahren bin und heute noch immer keine Besserung eingetreten ist, ist er heute mittag verstorben. 😦

Ich hoffe er findet eine Menge neue Schweinchenfreunde im Himmel und soviel Klee, Salat und Gurke wie er mag…

Es ist zwar eine alberne Vorstellung, aber es macht es ein wenig leichter, zu wissen das es ihm jetzt besser geht und hoffentlich nicht alleine ist.

wie schnell das Leben einen anderen Weg wählt… ohne mein zutun


Der Alptraum einer jeden Frau!! Der totale Kontrollverlust… Da kämpft man Jahre lang um endlich sein Leben unter Kontrolle zu bekommen, alles unter einen Hut zu kriegen, den Beruf, den Freund, das Hobby, den Haushalt, die Haustiere und ein kleiner Fingerschnipp und alles ist dahin… Da pfuschen die Intolleranzen in meinem Leben rum!! Und das mit vollem Erfolg.

Na ja, gut! So klein ist der Fingerschnipp nicht, aber sie schicken meine Kontrolle die Ems runter und so schnell kann ich nicht laufen um sie wieder einzufangen.

Letzte Woche hat mich der Kontrollverlust ereilt. Die letzten Lebensmittel die man noch streichen konnte und die noch für eine Intolleranz in Frage kommen, ist die Laktose. Die Nahrung die mir vermeintlich so gut bekam, hat mich noch mehr krank gemacht.

Am Dienstag vergangene Woche bin ich wieder zum Arzt. Ich renne dem armen Mann gerade die Bude ein. Ich konnte immer weniger essen. Alles machte schlimme Bauchweh und Blähbauch. Es war so schlimm, das nicht mal Bewegung half, keine Wärmflasche, nichts. Ich bin am absoluten Tiefpunkt. Dann musste ich mein Hobby reiten aufgeben, da ich Probleme mit der Besitzerin gab, dann war mein Chef nicht so Zahlungsfreudig, wie ich es gerne hätte. Zudem besteht meine Freizeit nur noch aus kochen und backen und Gedanken machen, was ich als nächstes kochen kann und auch noch vertrage… Der totale Alptraum!! Mein Essen bestimmt mein Leben. Selbst in meinem Urlaub wird es mich verfolgen. Ich muss schon soviel Lebensmittel mitnehmen, das ich befürchte das kein Platz mehr für Klamotten bleibt.

Andere würden sagen, die Sorgen möchte ich haben. Aber für mich bricht gerade meine noch so halbwegs heile Welt zusammen. All die kleinen Sorgen, kamen alle auf einmal und dadurch das mein psychischer Zustand mehr als nur miserabel ist und mich kleine Ereignisse sofort aus der Bahn schmeißen (ich breche bei Nichtigkeiten in Tränen aus), habe ich alle meine Zügel aus der Hand geschmissen und gebe gerade dem Pferd (Kontrolle?) den Kopf  frei… Was für ein scheiß Gefühl!!

Der Arzt stimmte einer sofortigen Laktose-Karenz zu und am Freitag werden, wir den Laktose-Atemtest wiederholen. Er meinte, je länger ich auf Laktose verzichte, desto aussagekräftiger könnte das Ergebniss werden. Mir geht es schon besser, aber der Blähbauch meldet sich immer noch. Gerade abends ist es besonders schlimm. Dabei habe ich Hunger und schon Angst davor was zu essen, weil ich weiß wie der Bauch nachher aussehen und weh tun wird.

Ob der Test Ergebnisse bringt? Oder ob ich doch ein Non-Responder bin? Jemand der nicht mit Wasserstoff im Atem reagiert, sondern Methan ausatmet. Vielleicht habe ich doch eine bakterielle Fehlbesiedlung des Darms? Ich werde nochmal den Arzt ausquetschen, ob es doch eine Möglichkeit ist für meine dauernde Müdigkeit und dem Blähbauch? Vor allem da die Beschwerden recht schnell nach dem Essen auftreten.

Erdbeer-Sorbet


Zutaten:

  • ca. 500 g Erdbeeren
  • etwas Zitronen Saft
  • ca. 250 g Reisirup
  • Vanillepulver

Zubereitung:

  • Die Erdbeeren pürieren und mit den andern Zutaten gut vermischen. Mit Reissirup süßer abschmecken als man es normalerweise machen würde. Durch das einfrieren geht etwas von der Süße verloren.
  • Die Sorbetmasse in die vorbereitete und lange gekühlte Eismaschine füllen und ca. 40 min runter kühlen lassen und entweder sofort als Nachtisch anbieten oder in Portionen einfrieren (z. B. in Muffinförmchen).

Die Vanille gibt einen sanften Geschmack und die Zitrone gibt ein wenig Säure und verhindert das die Erdbeeren braun werden.

Guten Appetit!! 🙂

Die nächsten Tests und Ergebnisse, vielleicht hilft es mir endlich weiter


Am Anfang der Woche war ich wieder mal beim Arzt. Ich hatte mal wieder etliche Proben abgegeben und endlich waren die Ergebnisse da. Leider war es sehr enttäuschend. Alles wie immer alles war „in Ordnung! „. Aber warum verweigert mir mein Bauch immer noch die Zusammenarbeit? Seit Jahren sind wir beide nicht mehr Teamfähig…

Meine Ärztin schickte mich zu ihrem Kollegen, einem Gastroenterologen, der gerade mit in die Praxis eingestiegen ist. Man merkt er hat noch nicht so viel zu tun und ist richtig bemüht mir zu helfen. Es wurden Tests gemacht um die Funktion der Bauchspeicheldrüse zu bestimmen und auch die Leberwerte wurden gecheckt. Nichts alles in der Norm…

Da meine Symtome eindeutig sind, gerade der dicke geschwollene Bauch, werden wir den Test auf Laktoseintolleranz wiederholen, aber diesmal mit einem Bluttest. Der soll so funktionieren, es wird ein nüchtern Blutwert genommen, dann wird die Laktoselösung getrunken und dann alle 30-min der Blutzuckerspiegel gemessen. Steigt der Wert nur minimal dann kann man davon ausgegehen, das der Milchzucker im Darm nicht verarbeitet wird, nicht in die Blutbahn gelangt und man eine Laktoseintolleranz hat.

Ich habe mich erkundigt was so die Symtome sein können und ich war geschockt, welche Symtome auf mich zutreffen könnten. Gerade die Heißhungerattatken, leichte Übelkeit, Aufstoßen und vorallem der stark aufgetriebene Bauch…

Bevor wir diesen Test machen, soll ich ermal versuchen, ob ich mit Perenterol meine Darmflora beruhigen und den riesigen Bauch eindämmen kann. Ich nehme das jetzt schon ein paar Tage und es tut sich nicht wirklich was. Manchmal gluckert und rummpelt es im Bauch, aber mehr tut sich nicht… Wenn das mit der Geduld nich so schwierig wäre! Aber ich muss sie wohl irgendwie aufbringen…