Erste Schritte in Richtung Besserung!?


Als ich die Diagnose KPU bekam, war ich erstmal geschockt, obwohl ich es schon fast geahnt hatte. Die ersten Berichte die ich las, waren die Seiten vom Institut Keac in den Niederlanden. Da stand was von Eiweiß und Glutenunverträglichkeit, Fruktoseunverträglichkeit und und und. Im Prinzip passte es schon ganz gut zu mir. Der Test bestätigte nur meine Vermutung.

Aber DIE Offenbarung war das Buch von Dr. Strienz „Leben mit KPU“. Dieses Buch führte soviele verschiedene Symtome auf die mir mehr als bekannt vorkamen, das ich dachte, ‚er hat eine Biographie über mich geschrieben. Dabei kennt er mich nicht.‘ Es erklärte mein blasses Gesicht, die stippen auf meinen Fingernägeln, meine schwache Rücken- und Schultermuskulatur (trotz Sport), die Kopfschmerzen, fehlende Traumerinnerung, die „Tagträumereien“, die Unverträglichkeiten, der Ballonbauch, das schlechte Kurzzeitgedächtnis, meine Schwierigkeiten gehörtes aufzunehmen, einfach alles. Das Buch beschrieb mein Leben der letzten drei Jahre und ließ schonungslos nichts aus. Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und war beeindruckt und sprachlos… und es brachte mir die Erkenntnis, die hast defenitiv kein psychosomatisches Problem…

Jetzt geht es an die Mikronährstofftherapie! Mein Arzt hat mir ja verschiedene Präperate bestellt. Puh, die waren ganz schön teuer. Ich habe schon während des Lesens mit B6 angefangen. Eigentlich startet man mit Zink, aber das bekam ich erst beim lesen raus. Durch Zink soll das B6 besser aufgenommen werden. Aber jetzt ist es auch egal. Seit etwa 10 Tagen nehme ich jeden zweiten Tag eine halbe Vitmin-B-Komplex und scheine sie sehr gut zu vertragen. Fühle mich auch langsam etwas besser. Die Vitamine scheinen mir gut zu tun. Ab Donnerstag möchte ich anfangen jeden Tag eine halbe Tablette nehmen. Ich bin gespannt was dann passiert.

Nur die bleierne Erschöpfung lässt nicht nach. Ich merke immer wieder, das Sport, konzentriertes Arbeiten und langes Stehen, mich in ein Loch schmeißen. Es dauert fast zwei Tage bis ich mich erholt habe und wieder halbwegs arbeitsfähig bin.

Ich werde versuchen bei der Krankenkasse einen Kostenübernahmeantrag zu stellen, da mich die Kosten ansonsten auffressen.  Ich weiß ja noch nicht, ob ich mit der Dosierung so zurecht komme, die in einer Tablette enthalten ist oder ob ich mehr davon brauche. Dann könnte meine Gesundheit eine ziemlich teure Sache werden.

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