Die erstaunliche Wirkung eines Fußbades!


Seit dem letzten Sommer weiß ich, das ich Probleme mit dem entgiften meines Körpers habe. Auf dem letzten Mittelaltermarkt, habe ich einige Becher Holunderblütenwein getrunken (ach, was war der lecker 🙂 ) und danach war ich schon betrunken. Es waren ca. drei bis vier Becher mit ca. 0,2l Inhalt und ich war nicht mehr gebrauchbar. Ich muss dazu sagen, das ich den Tag vorher auf einer Beerdigung war und da war jemand, die eine Magen-Darm-Grippe hatte und ich hatte wieder mal hier gerufen. Also, ging es mir den Sonntag sehr schlecht, den Virus und auch noch der Alkohol der schlecht abgebaut wurde. Ähnlich ging es mir Silvester, ich hatte nur zwei halbe Gläser Sekt und war schon wieder grenzwertig angetrunken…

Im Forum habe ich einige Tipps gelesen, wie ich meinen Körper sanft entgiften kann ohne das ich wieder Unsummen dafür ausgeben muss. Es wurde ein Fußbad mit Natron empfohlen, solange wie man es aushalten kann und es einem gut tut. Also bin ich in den Keller, eine große Schüssel geholt, diese halb voll mit angenehm warmen Wasser gefüllt, 2 Eßlöffel Natron rein und dann die Füße eingetaucht, ein gutes Buch dazu und dann habe ich es 25 Minuten ausgehalten.

Der Körper sagt einem, bis zu welchem Punkt es einem gut tut. Ich wurde ganz müde und es wurde mir von jetzt auf gleich zu anstrengend, mir wurde schwindelig und hatte das Gefühl das meine Beine mich nicht halten würden. Es gab sich alles recht schnell wieder, außer der Müdigkeit.

Aber das Ergebnis war erstaunlich. Am nächsten Tag ging es mir sehr gut, die Verspannungen wurden weniger, die Muskeln waren nicht mehr so übersäuert, auch mein Allgemeinbefinden war besser. Auch hatte ich das Gefühl, das ich nicht mehr so starken Körpergeruch beim Schwitzen hatte. Ich fand das Ergebnis erstaunlich und das mit so einfachen mitteln. Seit dem bin ich Fan von Natron-Rußbädern.

Ich versuche sie sooft wie möglich zu machen, um meinem Körper zu helfen und mir ein wenig Lebensqualität zurück zu geben. Ich beobachte und berichte! 🙂

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Eigentlich sollte es ein Blog über Intoleranzen werden…


Urlaub Emden 2013 323… aber jetzt hat sich die CFS/ ME dazu gesellt und stellt mein Leben immer weiter auf den Kopf. Wie ich schon mal schrieb, muss ich mir immer überlegen, was ich an einem Tag erledigen möchte. Selbst dann ist es zweifelhaft, ob ich alles hinbekomme, was ich mir vorgenommen habe. Dabei sind es vielleicht nur die einfachsten, alltäglichsten Sachen, wie Wäsche sortieren, etwas zu essen machen oder die Kommode abstauben.

Das blöde ist, ich weiß nicht, was die CFS ausgelöst hat. Ich habe kein Epstein-Barr, kein Herpes (bekomme den nur durch Lippenpflegestifte) und keine Borreliose. Die CFS kann auch durch Stress und Dauerbelastung, sowie durch einen verschobenen Hormonhaushalt ausgelöst werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, heißt das in der Fachsprache Neurostress. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können der Auslöser für CFS sein.

Die letzten fünf Jahre hatte ich viel um die Ohren. Im Sommer vor drei Jahren begann ich meine Umschulung und etwas zur selben Zeit merkte ich das etwas nicht stimmt. Da merkte ich das ich die ersten Sachen nicht vertrug. Aber wie Frau halt ist, hält sie durch und macht weiter. Neben dem lernen (wir mussten den Stoff von drei Jahren in zwei lernen), kam der Haushalt, das Hobby und natürlich darf der Freund ja auch nicht zu kurz kommen. Meine süßen Haustiere wollten auch mal geknuddelt werden. Ab da ging die Spirale abwärts, von Intoleranzen, über HPU, zur CFS/ ME. Wahrscheinlich habe ich die HPU schon länger, aber sie kam wohl nicht durch. Zu dem Zeitpunkt kämpfte ich schon mit Erschöpfung und Müdigkeit, aber keiner hat mich Ernst genommen.

Es dauerte aber noch ein weiteres Jahr (Herbst 2013), bis ich wußte was mir fehlte. Aber das macht es auch nicht besser. Ich weiß nicht wie ich dagegen angehen und damit umgehen soll. Außer ne Menge HORRORSTORIES findet man nichts im Internet, was auf eine Heilung hinweist. Meist liest man von Bettlägerigen, die nichts mehr selber können oder einigen wenigen, die zumindest noch selber duschen oder Zähne putzen können. Aber gibt es jemanden der fast wieder der alte ist? Ich bin zwar mit den Aminosäuren auf einem guten Weg, aber ich bin immer noch skeptisch, ob sie mir wirklich helfen. Ich werde die Therapie nicht nach so kurzer Zeit aufgeben und doch bin ich hin und her gerissen.

Ich bin erschrocken, was diese CFS mit mir macht. Ich war ein lebensfroher, lustiger Mensch gewesen. Voller Energie, geduldig, habe viel gelacht und mein Hobby Pferde geliebt. Heute bin ich froh, wenn es regnet, denn das heißt, ich brauche nicht reiten, wenn ich nicht stunden lang konzentriert am PC sitzen muss um einen Online-Shop zu betreuen, wenn ich einfach aufm Sofa rumhängen kann, ohne mich bewegen zu müssen, wenn ich nicht heile Welt spielen und freundlich lächeln muss, obwohl es super anstrengend ist. Und dann plagt mich das Gewissen, meine Haustiere, das Pflegepferd, der Haushalt, mein Freund, essen muss ich auch und dann raffe ich mich auf und mache weiter.

Also, nicht hängen lassen. Hingefallen? Aufstehen und Krönchen richten… 🙂

Endlich weiß ich was ich habe!


Die letzten Testergebnisse sind da! Ich habe eine Mitrochondriopathie zusammen mit einer mittelschweren CFS (Chronic Fatigue Syndrom) und eine leichte MCS (Multiple Chemikalien Sensivität)!! Mein ATP-Wert ist an der untersten Grenze und niedriger geht es fast schon nicht mehr.

Die Erleichterung über eine endgültige Diagnose war enorm. Der Doc war der erste, der mich nicht als Psycho in eine Therapie schicken wollte. Im nach hinein bin ich froh, das ich zu diesem Arzt gegangen bin, auch wenn es mich viel Geld gekostet hat. So glücklich wie ich über die Ergebnisse bin, wirft sie auch genau soviele neue Fragen auf.

Als erstes habe ich mit dem Arzt abgeklärt, wie ich die CFS und die Mitochondriopathie behandeln kann. Ich habe L-Carnitin, Taurin, Q 10 und MSM als Empfehlung bekommen. Ich habe mir in der Apotheke leer Kapseln besorgt und die Kapseln mit den Wirkstoffen so gut wie möglich geviertelt, um die Medis langsam einzuschleichen und den Körper nicht zu stark zu belasten.

Als zweites bin ich dabei meine KPU in den Griff zu bekommen. Aber das gestaltet sich schwieriger als geplant. Ich bin noch nicht auf der vollen Dosis B6, Mangan und Zink. Aber ich finde das die anderen Baustellen genauso wichtig sind und ich wollte sie nicht links liegen lassen.

Als drittes arbeite ich daran die Fehlbesiedlung in meinem Darm zu reparieren. Ich habe mir auf Empfehlung vom Doc von Vita Natura Präparate mit einer Vielzahl an Lacto- und Bifidobakterien und ein weiteres Präparat mit Colostrum bestellt. Vita Natura ist der einzige Hersteller, der diese große Anzahl und Vielzahl von Bakterien enthält. Colostrum oder auch Biestmilch ist die erste Milch die bei Säugetieren und Menschen einschießt, die alle wichtigen Enzyme und Bakterien enthält um eine gesunde Darmflora aufzubauen. Ich hoffe es hilft auch bei mir. Auch hier bin ich dabei die Dosis langsam zu steigern.

Als viertes versuche ich mehr Infos zur CFS und MCS zu bekommen. Die Schwierigkeit ist aber die, das es sehr wenige Selbsthilfegruppen gibt, an die man sich wenden könnte. Die nächste ist in Düsseldorf bzw. Köln und sie treffen sich nur einmal im Monat, im schlimmsten Fall sogar nur einmal alle zwei Monate. Das nächste mal ist in Düsseldorf im Februar. Mal schauen wie ich dahin komme, aber es wäre bestimmt sehr interessant…

IMG_1197In meinem Schrank habe ich mittlerweile eine riesen Batterie an Micronährstoffen und Vitaminen. Es ist erschreckend. Es fühlt sich an als würde ich ein zweites Frühstück essen. Es ist beängstigend! Aber jetzt verstehe ich die Posts in den Foren, wenn die schreiben, das sie nach den ganzen Pillen schon fast satt sind! 😉

Portemonnaie die erste! :-)


Ich hatte genug von meinen blöden Intoleranzen und Krankheiten und habe mal wieder meine Nähmaschine rausgekramt. Taadaaa, mein erstes selbst gemachtes Portemonnaie…

Der Prototyp ging erstmal voll daneben (aber dafür macht man ja ein Probestück :-)). Die Geldfächer waren viel zu lang und schauten unter dem Überschlag hervor (es sah schrecklich aus), zudem gab es keine Steckfächer für Karten und trotz der Vlieseline war es viel zu wabbelig und zu locker. Und insgesamt war mir das gute Stück zu riesig…

Also, noch mal von vorne! Die Schnittteile um 2,5 cm verkürzt, die feste Vlieseline aufgebügelt, Innenfutter drauf, Innenfächer fertig gemacht, Kartenfächer aufgenäht…

Herrlich, es klappte super. Schwierig war es allerdings die Innenfächer in die Knickkanten zu nähen, aber selbst das 06122013097kriegte ich noch hin. Oh, es wurde einfach wunderbar. Knöpfe dran, die Applikation auf genäht und FERTIG!!

Ich stolz wir Oskar und total begeistert, das es so toll geworden ist! Es ist mal wieder schön was anderes gemacht zu haben als nur an essen kochen und backen zu denken.

Oh du schöne (schreckliche) Weihnachtszeit…


Ich liebe Weihnachten. Die erleuchteten Fenster, die schöne Weihnachtsdeko, die Kugeln an den Bäumen, das Glitzern des Lamettas… Bis die Sache mit dem essen losgeht! Dann nimmt das Grauen seinen Lauf…

Nichts mit den tollen Leckereien, wie Lebkuchen, Zimtsterne und Pfeffernüsse, der Duft nach gebrannten Mandeln macht micht halb wahnsinnig.

Trotz das wir mit den Zutaten und der Zubereitung so aufgepasst haben, ging es mir nicht wirklich gut. Ständig hatte ich einen dicken aufgeblähten Bauch, der schmerzte und die ganze Stimmung drückte. Dann musste ich ständig backen und kochen, damit ich genug für mich zu essen hatte, wenn wir zum Kaffee oder essen geladen waren. Eine besinnliche Weihnachtszeit sieht anders für mich aus. Ich war so froh, als endlich die Feiertage durch waren. Ich konnte nicht mal genug vorbacken, denn mein Gefrierfach stößt mal wieder an die Grenzen.

Auf ins neue Jahr, in der Hoffnung, das es nächstes Weihnachten besser ist… Bis dahin werde ich bestimmt einen Weg gefunden haben wie ich die tollen Leckereien selber machen kann… 🙂