Tag A – Frühstücksshake


Zutaten:wm195760tt

  • ca. 100 g Johannisbeeren (TK oder frisch)
  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Kokosmilch
  • Schokolade nach Geschmack und Laune
  • eine Prise Salz
  • Vanille
  • Süsse

Zubereitung:

  • zuerst die Johannisbeeren mit dem Wasser der Prise Salz mit einem Stabmixer/ Standmixer pürieren
  • die Schokolade grob hacken, Kokosmilch dazugeben und noch mal alles kräftig mixen.
  • mit der Vanille und der Süsse abschmecken

Wir hatten letzten Sommer eine Menge Johannisbeeren am Strauch. Wir haben sie auf einem Blech ausgebreitet und sie einzeln eingefroren, so das man sie gut portionieren kann. Die Kokosmilch ist von der Eigenmarke von Edeka. Es ist reines Kokosextrakt und Wasser und schmeckt sehr lecker. Zum süssen habe ich Zucker verwendet. Bitte nehmt zum Süßen, das was ihr gut vertragt. Nicht das ihr Probleme bekommt.

Ich wünsche Euch guten Appetit!

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Kleine Erfolge… aber lieber nicht zu früh freuen! :-)


stockvault-straws126743Eigentlich ist es kein Grund mich zu darüber zu freuen, aber Stärke ist ein absolutes no go. Dauerte aber sehr lange bis ich es rausgefunden habe. Also wieder etwas auf meiner Liste was ich wegstreichen kann. Was soll ich sagen? Es geht mir erheblich besser. Mein Bauch erholt sich etwas und die Luft im Bauch geht auch mal weg und hält sich nicht über Stunden im Bauch. Die Luft ist zwar nicht komplett verschwunden, aber er tut nicht mehr so weh und ich habe keine Verstopfungen mehr und ich fühle mich erheblich besser und ich unterzuckere nicht mehr so stark… 🙂

Der Nachteil ist, alles was auch nur im entferntesten Stärke enthält, ist nicht gerade der Renner. Ich musste ein paar Tage Omeprazol-Kapseln nehmen, weil ich so einen stark übersäuerten Magen habe. Ich hatte gerade erfolgreich die Stärke verbannt, als ich die blöden Kapseln nehmen musste (ist Maisstärke drin) und gleich gingen die Bauchweh los. Es dauerte ein paar Tage bis sie wieder weg waren, aber jetzt geht es langsam wieder besser.

Ich halte mich so gut es geht an die Rotationsdiät. Manchmal ist es aber sehr schwer (vorallem ohne Stärke). Wenn das Frühstück aus gebratenem Gemüsebesteht, gibt es nicht gerade viel Energie um  Bäume ausreißen zu können. Doch ich bin ganz glücklich das ich ein paar Nüsse essen kann und auch meine Schokolade vertragen kann. Dann sieht es schon nicht mehr ganz so schlimm aus.

Im Moment esse ich eine Menge Gemüse, roh und gekocht, Salat und dazu Fleisch. Obwohl ich eine Histaminintoleranz habe, vertrage ich Mettendchen sehr gut, aber eine Avokado haut mich aus der Welt. Und fast immer im einklang mit der Rotationsdiät. Gut manchmal ist es schwierig, vorallem wenn Geburtstagsfeiern anstehen oder so… Aber ansonsten klappt es recht gut.

Doch was mich mehr verwundert, alles was industriell hergestellt wird bereitet mir starke gesundheitliche Probleme, auch wenn die Zutaten augenscheinlich OK sind. Aber kaufe ich auf dem Markt beim Fleischer oder auch direkt beim Fleischer, vertrage ich es sehr gut oder zumindest besser. Ein Wienerwürsten aus dem Supermarkt und ich sehe aus wie ein Luftballon und fühle mich wie ausgekotzt. Weiß der Geier was die alles im Industriefutter ist, was nicht deklariert werden muss.

Seit dem ich die Stärke aus meiner Ernährung verbannt habe, kann ich auch feststellen, was mir gut tut und was nicht. Endlich merke ich auch mal, wenn der Körper auf ein Lebensmittel reagiert. Es bringt eine Menge Klarheit in mein Leben und ich muss sagen, es ist total Klasse! Habe auch endlich festgestellt das Zucker gar nicht so böse ist, wie ich immer dachte.

Es gibt ein paar kleine Erfolge und ich bin echt super froh darüber. Endlich geht es nicht mehr nur abwärts, sondern auch mal wieder ein wenig aufwärts!

Urlaub in Dänemark und Sonne pur


Es war herrlich!!IMG_1305 Eine Woche Urlaub in Dänemark und es war so ganz anders als ich es mir vorgestellt habe, natürlich im positiven Sinne.

Für mich war es der erste Urlaub in Dänemark und ich hatte so gar keine Ahnung was mich erwartet. Ich dachte, es ist ähnlich wie in Ostfriesland. Die höchste Erhebung ist der Deich und plattes Land und viele Siele, Schafe, Kühe und kreischende Möwen (ein paar davon gab es). Es war das genaue Gegenteil. Es war hügelig und manche Erhebung, auch die hinter unserem Ferienhaus, waren beachtlich. Es gab viel Wald, Wiesen und die Äcker waren gar nicht so weit weg von der Küste angelegt. Dadurch das die Küstenlinie so weit „unten“ liegt, gab es eine Menge Sandkiefern, Büsche, Sträucher und viele Häuser hatten auch in Meernähe einen tollen Ziergarten.

Entgegen aller Erwartungen, hatten wir eine Woche lang das schönste Spätsommerwetter, was man sich für einen Urlaub nur wünschen kann. Nicht zu heiße 20 – 25 Grad, Wind (manchmal auch etwas kräftiger) und strahlend blauer Himmel, mit vereinzelten Schleierwolken…

Unser Ferienhaus lag auf der Insel Seeland in dem kleinen Ort Naesby Strand. Es war in Strandnähe (zweite Reihe) und wenn es 100 Meter bis zum Strand waren, so war es schon sehr hoch gegriffen. Das Häuschen war sauber, renoviert, gut ausgestattet mit Herd und Backofen, Kühl-Gefrier-Kombi, Elektroheizung sowie Kaminofen, Waschmaschine und Trockner.

Es gab einen Mini-Supermarkt (für die kleine Fläche ein sensationell großes Sortiment) direkt im Ort, der nächst größere Laden war etwa 6 km entfernt und der nächst größere Ort etwa 15 km. Frisches Obst und Gemüse, gab es in ähnlich größer Auswahl wie bei uns zu Hause. Fleisch gab es nur abgepackt (zumindest in den Läden, in denen wir einkaufen waren). Es war zwar etwas teurer als bei uns, aber wir haben uns auch durchaus mal was besonderes geleistet, was wir sonst zu hause nicht gemacht hätten. Sehr positiv überrascht waren wir über die Öffnungszeiten der Lebensmittelgeschäfte. Fast alle hatten sieben Tage die Woche von 8 – 20 Uhr geöffnet.

Schwierig ist es, wenn man auf bestimmte Lebensmittel verzichten muss. Viele größere Lebensmittelgeschäfte haben ein tolles glutenfreies Sortiment. Leider ist es etwas schwieriger, wenn man auf Laktose/ Milcheiweiß und Zucker aufpassen muss. Es gibt durchaus ein gut sortiertes Laktosefreies Sortiment, doch wenn man auch noch auf Milcheiweißfrei achten muss, wird es schon schwieriger. Erst nach langem suchen, habe ich endlich eine Margarine gefunden, die nichts „Böses“ enthält. Wie bei uns in Deutschland, ist auch in Dänemark viel Zucker zugesetzt. Möchte man Würstchen etc. haben, sollte man sich überlegen, sie aus Deutschland mit zu nehmen.

Da wir nur eine Woche da waren, haben wir eine Menge Lebensmittel eingepackt, damit uns das lange suchen erspart bleibt. Da mein Freund und ich nicht der Landessprache mächtig sind, war es manchmal schon sehr abenteuerlich, die Zutaten oder Speisekarten zu entziffern. Doch vieles erklärte sich von alleine und irgendwie haben wir immer rausbekommen, was dort steht.

 IMG_1396Wie immer in einem Urlaub gehört auch das bummeln und besichtigen dazu. Auf einer dieser Touren, haben wir ein tolles Geschäft entdeckt, das  Leckereien und Kaffee anbot. Alles Bio und Fairtrade, von Chutneys, Marmeladen, Plätzchen, Pralinen, über Kaffee mit verschiedenen Aromen (Schoko, Nuss, Sahne etc.) bis zu Seifen und Deko. Die Besitzerin war super nett und wir konnten uns sehr gut mit ihr auf Englisch unterhalten und sie gab uns den besten Reisetipp, den wir bekommen konnten. Es war das Highlight, was uns am besten gefallen und am nachhaltigsten beeindruckt hat. Es waren die Kreidefelsen auf der Insel Mön. Es ist sehr anstrengend die Felsen zu Gesicht zu bekommen (496 Stufen runter und dann auch noch wieder rauf), aber es lohnt sich diese Qual auf sich zu nehmen. Die Felsen sind sehr imposant und sie strahlen eine ursprünglichkeit und Kraft aus, die mich sehr fasziniert und überwältigt hat. Zusammen mit der recht kräftigen Brandung an dem Tag, war es ein tolles Erlebnis. Übrigens brennen nur die ersten 200 Stufen nach oben in den Beinen, die restlichen 296 merkt man dann nicht mehr so doll.

Fazit: Ich würde jeder Zeit wieder nach Dänemark/ Seeland fahren. Außerhalb der Ferien hat man den Strand fast ganz für sich alleine und es ist auch kein Problem recht spontan an ein Ferienhaus oder -wohnung zu kommen. Die Ostsee ist dann zwar nicht mehr zum baden geeignet, weil sie sehr kalt ist, aber es lohnt sich auf  jeden Fall. Gerade auf Seeland kann man sehr viel unternehmen und für das nächste Mal, haben wir uns Kopenhagen vorgenommen.