Darmpilzinfektion und keiner hats gemerkt


Wichtiger Hinweiß!! Einen Darmpilzinfektion sollte man nie auf eigene Faust behandeln. Das kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Versucht man den Pilz auszuhungern, kann er sich durch die Darmwand im ganzen Körper verteilen und schwere Schäden verursachen. Sprechen Sie mir Ihrem Arzt und lassen Sie sich gründlich untersuchen, bevor Sie mit einer Therapie anfangen.

Vorab!! Pilze im Darm sind normal und gehören zu einer gesunden Darmflora dazu!! Die Pilze können sich nur dann krankhaft vermehren, wenn im Körper alles aus dem Gleichgewicht gerät.

Und genau das ist mir passiert!!

Am Anfang des Jahres, war ich fix und fertig. Mir ging es schlecht, mir tat alles weh, ich war kraftlos, ich hatte Bauchweh, die Luft sammelte sich im Bauch und ging nicht weg, alles was ich aß vertrug ich schlecht und es wurde immer schlimmer. Ich hatte Heißhungerattacken (am allerschlimmsten auf Süßes), überall bunkerte ich essbares, Kuchen, Schokolade, Lakritz, und packte soviel zu essen ein (wenn wir unterwegs waren), das es für eine Armee gereicht hätte. Ständig musste ich essen, um soviel Kraft zu haben, das ich überhaupt etwas erledigen konnte. Ich konnte nichts mehr weglassen. Ich lebte nur noch von Gemüse und Fleisch und ich konnte nichts mehr weglassen, das meine Beschwerden hätte lindern können. Irgendwie saß ich schon wieder in einer Sackgasse und fand keinen Weg hinaus.

Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt zu einem Heilpraktiker zu gehen und jetzt wurde ich durch eine gute Bekannte noch dazu ermuntert, nachdem sie so gute Erfolge mit einer Heilpraktikerin erzielt hat. Ich machte einen Termin und hatte Glück, das ich innerhalb von einer Woche einen Termin bekommen konnte.

Wir hatten ein langes Anamnesegespräch, sie fragte nach Beschwerden, Diagnosen, Behandlungen, Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln, Stress in der Familie oder bei der Arbeit, eigentlich nach allem, auch nach unwichtigen Dingen (wie ich meinte 🙂 ).

Die Heilpraktikerin arbeitet mit Bioresonanz (ich weiß, es gibt viele Diskussionen darüber, aber die sind jetzt nicht das Thema). Ich saß auf einer Matte die an das Gerät angeschlossen ist und sie hat meinen ganzen Organismus ausgemessen. Sie fragte: „Schlingen Sie ihr Essen runter?“ und ich antwortete beschämt: „Ja, weil ich immer so einen Hunger habe!“ „Das Sie Ihr essen runter schlingen, kann ich mit dem Gerät erkennen.“ Natürlich erfolgte dann die obligatorische Belehrung, das man gerade bei Darmbeschwerden, langsam kauen und essen soll.  😉 Sie stellte so einiges fest, was ich ihr nicht erzählt habe und war sehr erstaunt.

Sie stellte fest, das mein Körper total aus dem Gleichgewicht geraten ist. Neben den bekannten Diagnosen, kam noch ein übersäuerter Körper dazu, ein aktiver Herpesvirus und Candida Albicans. In meinem Fall, haben wir eine erneute Stuhlprobe weggelassen. Normalerweise wird diese angeordnet, da ich in den letzten Jahren immer wieder Proben abgegeben hatte und diese immer negativ waren, haben wir darauf verzichtet. Die Beschwerden waren zu eindeutig und sprachen für einen Befall.

Seit sechs Wochen bekomme ich eine Therapie aus Bioresonanz, einer Pilzdiät, Toxaprevent Plus und Nahrungsergänzung um den Körper zu entsäuerrn. Das wichtigste bei der Diät ist der Verzicht auf alles was süß ist, d. h. keinen Zucker, kein Sirup, Honig, Dicksäfte oder süßes Obst und Gemüse. Auch sollte man alles weglassen, was unverträglich ist, um den Darm nicht weiter zu belasten und so wenig wie möglich Luft im Darm ist. Wie lange man diese Diät einhalten muss, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber in jedem Fall kann es bis zu einem Jahr dauern. In der Schulmedizin geht die Behandlung schneller, falls man einen Arzt findet der auch den Pilz feststellt und einen nicht für bescheuert hält. Aber die Rückfallquote ist recht hoch, daher sollte man sich lieber länger an die Diät halten.

Was soll ich sagen, es geht mir langsam aber sicher etwas besser. Nach jeder Bioresonanz, habe ich am nächsten Tag eine leichte Erstverschlimmerung, die sich aber meist recht schnell wieder legt. Das Toxaprevent hat mir geholfen, die Gifte die der abgestorbene Pilz freisetzt, aufzufangen. Ich habe immer noch Luft im Bauch aber sie geht langsam aber sicher zurück. Meine Muskeln und Gelenke schmerzen nicht mehr so stark und mein allgemein Befinden ist besser. Doch mit meinen Kräften muss ich immer noch haushalten, damit ich mich nicht so stark verausgabe.

Die Heilpraktikerin hat mir gute Hoffnungen gemacht, das sich viele Unverträglichkeiten wieder zurückbilden könnten. Bei der Laktose- und Fruktoseintoleranz könnte es schwierig sein, aber die Unverträglichkeiten auf Gluten, Milch, Ei und Geflügel könnten sich wieder geben, wenn der Darm sich regenerieren konnte.

Soja-Reis-Joghurt


Wieder mal war ich auf der Suche nach einer Alternative zu reinem Sojajoghurt. Mir gefiel der Geschmack nicht, er war mir einfach zu herb und zu bitter. Also habe ich es mit einem Gemisch aus Soja- und Reismilch probiert.

Der erste Versuch ist auch gehörig daneben gegangen. Der „Joghurt“ war eher wie ein Milchshake oder Pudding, geschmacklich aber ganz gut. 🙂 Reine Sojamilch ergibt einen tollen Joghurt, aber sobald eine andere Pflanzenmilch dazu kommt, klappt es leider nicht so mit der Konsistenz.

Die Idee zu diesem Joghurt, bekam ich durch einen anderen Blog, aber ich mochte die Kombination nicht. Also habe ich was anderes ausprobiert. Eigentlich kann man den Joghurt mit jeder Art Pflanzen-/ Nussmilch machen. Aber dann müsst ihr es ausprobieren, wie es klappt. 😉

Zutaten:

  • Soja-Reis-Milch (z. B. von Alnatura)
  • Joghurtbakterien (z. B. von Spinnrad)
  • ein gestrichener TL Agar-Agar
  • Joghurtmaker

Zubereitung:

  • eine Tasse der Milch in einen Topf geben, und den gestrichenen TL Agar-Agar dazu geben. Die Milch aufkochen und ca. 3 min bei kleiner Hitze kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Während die Milch abkühlt, immer mal wieder umrühren.
  • Wenn die Milch nur noch etwa handwarm oder kühler ist, die restliche Milch dazu geben. Die Joghurtbakterien dazu geben und ab in den Joghurtmaker.
  • Nach ca. 12 – 15 Stunden im Joghurtmaker, kann der fertige Joghurt in den Kühlschrank. Die Molke die sich bildet, bitte nicht wegschütten.

Ich wünsche euch viel Spaß, beim ausprobieren und nachmachen.