Bin ich doch eine typische HPUlerin?


Seit einigen Jahren weiß ich von der HPU und ich war davon überzeugt, das ich ja nicht so schlimm dran bin. Zumindest dachte ich das am Anfang…. Doch je mehr mein Körper gesund wird und alles immer besser abheilt, kommen die Wehwehchen raus.

Um Herr über meine HPU zu werden, nehme ich schon seit langem p5p (aktives B6), einen B-Komplex, Zink und auch Mangan und noch einige andere Vitalstoffe. Einige Zeit habe ich Depyrrol ausprobiert, bis ich davon Kopfweh bekommen habe und es absetzen musste. Seit dem bin ich wieder auf die Einzelkomponenten umgestiegen.

Als ich nach der Diagnose anfing, die Nahrungsergänzungsmittel einzuschleichen, stellte sich schnell eine Besserung ein. Ich war so glücklich, das ich wieder mehr konnte. Aber wie ihr ja immer wieder lesen konntet, gab es auch viele Rückschläge. Oft ist die HPU vererbbar und sie scheint bei uns in der Familie zu liegen. Meine Tante und auch meine Oma hatten so einige Probleme mit Lebensmitteln und auch Medikamentenunverträglichkeiten. Nur wusste zu dem Zeitpunkt das keiner. Je länger meine Mutter und ich darüber nachdenken, desto klarer werden die Erinnerungen, welche Probleme auftraten. Auch bei mir wird es immer eindeutiger, das die HPU schon lange bei mir „gewütet“ hat. Meine Sehnen und Gelenke sind teilweise betroffen und ich leide, gerade im Rücken, unter einer starken Steifigkeit. Bei Medikamenten brauche ich nur einen Bruchteil von dem, was andere Einnehmen. Meine Muskeln tun mir weh und verkrampfen sich ständig und hartnäckig. Aber das schlimmste ist das frieren, die Erschöpfung, die Luft im Bauch, die Muskelschwäche und die Allergien.

Jetzt habe ich noch mal viel gelesen und recherchiert. Oft haben HPUler eine verdeckte Schildrüsenunterfunktion. Das heißt, die Werte sind normal (TSH, fT4 und fT3), aber die Sympthome der Unterfunktion sind eindeutig. Der Arzt erkennt diese aber nicht, da er die Werte für gut befindet und die Emfindungen des Patienten abtut. Auf der Internetseite des holländischen Institues Keac fand ich den entscheidenden Hinweis darauf.  Ich hatte zwar das Buch von denen gelesen, aber alle Einzelheiten merkt man sich ja doch nicht. Vor allem da ich nie Probleme mit der Schilddrüse habe oder hatte.

Daher habe ich beschlossen meinen Arzt aufzusuchen, ihm das Buch auf den Tisch zu legen, natürlich an der richtig aufgeschlagenen Stelle und ihm so den Wink mit dem Zaunpfahl zu geben. Mal schauen was er sagt und was wir da machen können.

2 Gedanken zu “Bin ich doch eine typische HPUlerin?

  1. Luzia schreibt:

    Darf ich fragen, wieviel B6 Du nimmst?
    Ich nehm hauptsächlich Zink und Mangan (wenn letzters leer ist, kauf ich kein neues, hab das Gefühl ich brach es gar nicht) und immer wenn ich B6 anfange gibt es Schwierigkeiten, selbst wenn ich es nur bröselweise alle 2 Tage nehme…aber das ist wie mit dem MSM da kann ich es auch nur bröselweise nehme, weil es sonst so extrem wird mit allen…
    LG 🙂

    • Kallimera schreibt:

      Hallo Luzia,
      ich nehme ca. 25mg aktives B6 plus einen Vitamin B Komplex.
      Bei mir helfen Zink und Mangan ganz gut. Ich hatte am Anfang auch Probleme mit dem B6 vorallem mit dem aktiven. Ich habe es erst mit dem inaktiven B6 angefangen und dann ganz langsam gesteigert. Mein aktives B6 habe ich ohne Zusatzstoffe und die bekommen mir sehr gut. Aber da musste ich genau so langsam steigern.
      Alles andere bekommt mir sehr gut. Ich nehme auch MSM und Carnitin, das gibt mir ein wenig mehr Power.
      Ich hoffe du kannst deine B6 Dosis irgendwann steigern.
      LG Kallimera

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