Chiapudding


Seit ein paar Wochen stehe ich voll auf Chiapudding. Er lässt sich gut vorbereiten und hält sich vorallem ein paar Tage im Kühlschrank, so das man gleich ein paar mehr Portionen machen kann. Zudem ist er reich an Ballaststoffen und hilft dem trägen Darm.

Ich verwende für den Chiapudding Reisdrink, man kann aber alles nehmen was man möchte, Wasser, Milch und und und. Sehr lecker ist auch Mandeldrink.

Zutaten:

  • 2 EL Chiasamen
  • 150 ml Pflanzendrink, Wasser oder Milch
  • eventuell etwas Süsse
  • Optional: Zimt, Vanille, Kakao, andere Gewürze, Früchte, was euch einfällt und euch schmeckt und ihr vertragt 🙂

Zubereitung:

  • den Chiasamen mit dem Pflanzendrink in ein sauberes Schraubglas oder Schälchen geben und gut verrühren
  • Wichtig: am Anfang immer wieder umrühren, sonst verklumpt der Chia am Boden und es gibt keinen sämigen „Pudding“.
  • wenn ihr wollt könnt ihr jetzt die Süße, Gewürze und/ oder Kakao einrühren
  • Jetzt muss der Chiapudding mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, am besten sogar über Nacht

Ihr könnt den Chiapudding zum Frühstück mit Früchten und Flocken essen, als Zwischenmahlzeit mit ein paar Früchten on Top oder ganz einfach mit Kakao und Lebkuchengewürz (schmeckt super lecker).

Ich bereite den Pudding immer in verschließbaren Gläsern oder Bechern vor. So kann man ihn gut mit zur Arbeit mitnehmen und braucht nicht erst alles umzufüllen.

Viel Spaß mit dem Rezept!

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Endlich traut sich mal jemand…


SmileAm letzten Donnerstag hatte ich einen Termin bei meiner Hausärztin. Nach dem der Rheumatologe mich so gemein hängen gelassen hatte, suchte ich jetzt  nach ca. 10 Wochen Hilfe bei ihr. Als sie fragte, was sie für mich tun könnte, schilderte ich ihr meine Situation und meine Beschwerden. Sie hörte sich alles an und sagte gleich, nach dem sie den Arztbrief gelesen hatte, das hört sich auf jeden Fall nach Fibromyalgie an. Das erste mal das jemand die Diagnose ausgesprochen hat.

Sie überlegte einen kurzen Augenblick und entschied dann, das ich stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden sollte. Es gibt dort eine Abteilung, die sich auf Schmerztherapie spezialisiert hat und die mit verschiedenen Therapieformen versuchen die Schmerzen zu lindern und einem beibringen, mit den Schmerzen umzugehen. Das wäre in meinem Fall wohl das beste, da die Diagnose noch sehr frisch wäre.

Mit der Überweisung in der Tasche, da steht zum allerersten Mal „Fibromyalgie“ als Diagnose, ging ich, sehr erleichtert das mir endlich mal jemand hilft, nach Hause. Am Freitag wollte ich dann den Termin für ein Gespräch ausmachen, doch gab es erst Termine ende Oktober. Meine Stimmung sank gleich wieder gegen null. Die Sekretärin sagte, aber es gäbe noch die Möglichkeit auf stationäre Aufnahme, da gabe es noch ende August oder mitte September freie Plätze. Meine Ärztin sollte sich mit der Oberärztin in Verbindung setzen, dann könnten sie über die Aufnahme beraten.

Nachdem Telefonat ging ich wieder zu meiner Hausärztin und schilderte der Arzthelferin die Situation. Sie versprach sich der Sache anzunehmen. Ich hoffe das die Sache läuft. Werde mich wohl noch ein wenig in Geduld üben müssen. Meine Ärztin sollte sich heute am späten Vormittag auf der Station melden. Oh ich bin so gespannt, wie es weiter geht.

Update: Ich gehe in Schmerztherapie!!

Schnelles Mangoeis


Habe das Rezept einer Bekannten „geklaut“. 🙂 Es geht richtig schnell und ist super lecker. Natürlich geht es auch mit anderen Früchten, wichtig ist nur, das sie tiefgefroren sind und die Pflanzenmilch Kühlschrank kalt ist.

Zutaten:

  • TK- Mangos (oder andere TK-Früchte)
  • kalter  Pflanzendrink (wer verträgt auch richtige Milch)
  • Süsse nach Geschmack
  • Optional: Vanillepulver

Zubereitung:

  • Die gewünschte Menge Früchte in einen Mixer gegen, mit Pflanzendrink auffüllen, bis auf Höhe der Früchte, Vanille und Süße dazu
  • Deckel schließen und alles zu einer sämigen Masse mixen. Eventuell Früchte am Rand runterschieben, bis alle Früchte püriert sind. Eventuell nach süssen. Fertig!!
  • Ist alles schön cremig, sofort auflöffeln oder noch mal in den Tiefkühler stellen und später genießen

Habe ich zuviel versprochen? Es geht richtig schnell und man könnte sich reinlegen… 😉 Viel Spaß beim nach machen und genießen. Bei den heißen Temperaturen die uns erwarten, genau das richtige

Das geht, das geht gar nicht, das geht …


Es kristalisiert siSmilech immer mehr heraus, was ich essen kann und was nicht, obwohl der Pilz noch lange nicht verjagt ist. Das Protestgeschrei meines Bauches ist nicht zu überhören, auch wenn er still und leise schreit.

Es war nicht so leicht, den stillen Aufschrei zu hören, aber auf einmal machte es Klick und ich erkannte das Signal. Mittlerweile konnte ich zwei Arten von Blähbauch ausmachen. Es gibt den, der  einfach da ist, macht ne kleine Kugel, aber die Knöpfe der Jeans gehen noch zu und er tut nicht weh und manchmal lässt er die Luft auch los und raus. Und es gibt den, der richtig weh tut. Er macht einen Bauch der fast so aussieht als wäre ich im fünften Monat schwanger. Die Luft sitzt fest und geht nicht ab, der Bauch ist hart, fest und es gibt auch nichts, um das zu ändern. Tee, Wärmflaschen, Kirschkernkissen, SabSimplex oder Espumisan helfen gar nicht. Es setzt ein Völlegefühl ein, sobald man was gegessen hat, das erst nach ein oder zwei Tagen wieder weggeht.

So konnte ich den letzten Wochen meiner Anti-Pilz-Diät, schnell feststellen, welche Lebensmittel ein absolutes NO GO sind. Heraus kamen, neben dem bekannten, u. a. Hülsenfrüchte (auch grüne Bohnen und Erbsen), Spargel, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch. Gerade um die Hülsenfrüchte tat es mir besonders leid, sie machen so schön satt, haben wenig Kohlehydrate und viele Balaststoffe. Es viel mir so schwer sie aus dem Speiseplan zu streichen, aber es ging mir innerhalb von wenigen Tagen enorm besser. Mein Bauchgefühl hatte wieder mal die Hosen an.

Heute abend entscheidet sich, ob ich mit meiner Anti-Pilz-Diät weitermachen soll und ob ich zur Unterstützung  ein Medikament bekomme. Ich möchte doch endlich mal wieder ohne Bauch-einziehen rumlaufen. Obwohl, es tolle Bauchmuskeln macht… 😉

Aus-dem-Kalender-Streichtag


Heute war ein besch… Tag! Zum Glück ist er fast vorbei und dann mach ich drei Kreuzzeichen. Als erstes kam ich heute morgen nicht aus dem Bett. Von mir aus hätte ich noch ein paar Stunden liegen bleiben können. Das hätte mir aber auch nicht geholfen. Irgendwie wollten die Beine nicht über die Bettkante und die Augen wollten nicht aufgehen.

Irgendwann bin ich dann doch aus dem Bett gekrochen, es hilft ja doch nicht. Draußen war es trüb, kalt und noch sehr windig. Ich machte mich für den Sport fertig, frühstückte in Ruhe, trank meinen Kaffee und machte mich auf den Weg zum Pilates. Auf dem Fahrrad fingen die Probleme an. Mir taten die Beine so schrecklich weh. Sie waren hart und wie verkrampft. Gut, also ab in den Kursraum und auf die Faszienrolle. Heute war es echt schäbig und schmerzhaft, aber es hat geholfen (wie schon so oft).

Das Pilates begann und es ging so gemein weiter. Die ersten Übungen fingen im stehen an und wir brauchten unsere Oberschenkelmuskeln. Ooohhh, tat es weh! Ich konnte die Spannung kaum halten und musste aus der Übung raus. Die anderen Übungen gingen einigermaßen, aber die Beine wollten heute nicht mitmachen. Sie benahmen sich, als wären sie vom anderen Stern.

Zur Belohnung und zur Entspannung ging es auf die Massageliege. Das Gym hat einen Hydrojet und den nutze ich gerne nach dem Sport. Da merkte ich schnell, das die Beine heute nicht das einzige sind, was sich von mir scheiden lassen wollte. Der Rücken trat heute auch in den Streik.

Bei einer namhaften Drogerie wollte ich eine Fotocollage erstellen. Ich saß eine geschlagene dreiviertel Stunde an diesem schäbigen Gerät, bis endlich alles so aus dem Drucker kam, wie ich es haben wollte. Mittlerweile war es halb eins, halb verhungert und schon fast am Ende meiner nervlichen Belastbarkeit. Ich hatte genug Collagen ausgedruckt, aber am Ende des Tages blieb für mich keine mehr über. Meine Mutter hat sie großzügig an meinen Bruder, seine Schwiegermutter  und noch einige andere verschenkt. Ich gönne es den anderen, aber hoffentlich wissen sie meine Arbeit zu schätzen.

Heute nachmittag musste ich nochmal aus dem Haus und das Büro putzen gehen. Sonst fahre ich immer mit dem Auto, heute war kein einziges da. Mein Freund mit dem meinigen weg und meine Mutter mit deren eigenem. An einem so schlimmen Tag, musste ich prompt mit dem Fahrrad los. An anderen Tagen macht es mir nicht viel aus, aber heute hätte ich es mir echt sparen können.

Also, rauf aufs Fahrrad. Ich fuhr nicht sehr schnell, aber ich kam irgendwie an. Zum Glück gab es keinen so starken Wind mehr, wie den Tag vorher. Ich kämpfte mich durch die zwei Stunden und radelte genauso langsam, mit einem Umweg über den Discounter, wieder nach Hause. Endlich brauchte ich nur noch die Treppe rauf, mein Abendessen genießen und die Beine hochlegen und ich war so glücklich das der Tag vorbei war.

Ich werde meine Füsse jetzt in Natron baden, duschen gehen und ins Bett fallen. Dann ist der schreckliche Tag endlich vorbei. Boah, was bin ich froh…

P.S.: Es ging die ganze Woche so weiter. Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen . Was solls, hinfallen, aufstehen und Krönchen richten!!