Aus-dem-Kalender-Streichtag


Heute war ein besch… Tag! Zum Glück ist er fast vorbei und dann mach ich drei Kreuzzeichen. Als erstes kam ich heute morgen nicht aus dem Bett. Von mir aus hätte ich noch ein paar Stunden liegen bleiben können. Das hätte mir aber auch nicht geholfen. Irgendwie wollten die Beine nicht über die Bettkante und die Augen wollten nicht aufgehen.

Irgendwann bin ich dann doch aus dem Bett gekrochen, es hilft ja doch nicht. Draußen war es trüb, kalt und noch sehr windig. Ich machte mich für den Sport fertig, frühstückte in Ruhe, trank meinen Kaffee und machte mich auf den Weg zum Pilates. Auf dem Fahrrad fingen die Probleme an. Mir taten die Beine so schrecklich weh. Sie waren hart und wie verkrampft. Gut, also ab in den Kursraum und auf die Faszienrolle. Heute war es echt schäbig und schmerzhaft, aber es hat geholfen (wie schon so oft).

Das Pilates begann und es ging so gemein weiter. Die ersten Übungen fingen im stehen an und wir brauchten unsere Oberschenkelmuskeln. Ooohhh, tat es weh! Ich konnte die Spannung kaum halten und musste aus der Übung raus. Die anderen Übungen gingen einigermaßen, aber die Beine wollten heute nicht mitmachen. Sie benahmen sich, als wären sie vom anderen Stern.

Zur Belohnung und zur Entspannung ging es auf die Massageliege. Das Gym hat einen Hydrojet und den nutze ich gerne nach dem Sport. Da merkte ich schnell, das die Beine heute nicht das einzige sind, was sich von mir scheiden lassen wollte. Der Rücken trat heute auch in den Streik.

Bei einer namhaften Drogerie wollte ich eine Fotocollage erstellen. Ich saß eine geschlagene dreiviertel Stunde an diesem schäbigen Gerät, bis endlich alles so aus dem Drucker kam, wie ich es haben wollte. Mittlerweile war es halb eins, halb verhungert und schon fast am Ende meiner nervlichen Belastbarkeit. Ich hatte genug Collagen ausgedruckt, aber am Ende des Tages blieb für mich keine mehr über. Meine Mutter hat sie großzügig an meinen Bruder, seine Schwiegermutter  und noch einige andere verschenkt. Ich gönne es den anderen, aber hoffentlich wissen sie meine Arbeit zu schätzen.

Heute nachmittag musste ich nochmal aus dem Haus und das Büro putzen gehen. Sonst fahre ich immer mit dem Auto, heute war kein einziges da. Mein Freund mit dem meinigen weg und meine Mutter mit deren eigenem. An einem so schlimmen Tag, musste ich prompt mit dem Fahrrad los. An anderen Tagen macht es mir nicht viel aus, aber heute hätte ich es mir echt sparen können.

Also, rauf aufs Fahrrad. Ich fuhr nicht sehr schnell, aber ich kam irgendwie an. Zum Glück gab es keinen so starken Wind mehr, wie den Tag vorher. Ich kämpfte mich durch die zwei Stunden und radelte genauso langsam, mit einem Umweg über den Discounter, wieder nach Hause. Endlich brauchte ich nur noch die Treppe rauf, mein Abendessen genießen und die Beine hochlegen und ich war so glücklich das der Tag vorbei war.

Ich werde meine Füsse jetzt in Natron baden, duschen gehen und ins Bett fallen. Dann ist der schreckliche Tag endlich vorbei. Boah, was bin ich froh…

P.S.: Es ging die ganze Woche so weiter. Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen . Was solls, hinfallen, aufstehen und Krönchen richten!!

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