Es wird gerade alles zu viel…


Ich möchte nur noch meine Ruhe haben. Alles prasselt auf mich ein und ich weiß nicht, wie ich gerade alles auf die Reihe bekommen soll. Meine TO-DO-Liste für die Reha ist so lang und meine Zeitfenster so klein, um alles zu erledigen. Kann ich nicht wie Jeannie, einmal mit dem Kopf nicken und es ist Mittwochmorgen und ich sitze im Zug zur Reha? Schön wärs.

Alles fing mit dem Backmarathon am Sonntag an. Den habe ich ja ganz gut geschafft und überlebt. Am Montag war mein normaler Arbeitstag. Morgens musste ich schon mit der Firma telefonieren, die meinen Koffer abholen soll (ich brauche nur mein Handgepäck schleppen). An dem Tag, der für mich vorgesehen ist, ist in der Zeit keiner da. Alle haben Termine, sind arbeiten oder sonst was. Also musste ein anderer Abholort gefunden werden. Jetzt schleppe ich mein Gepäck mit zur Arbeit und lasse es dort abholen. An diesem Montag gab es viel zu tun. Am Wochenende ist bei uns ein Heimatfest und es müssen eine Menge Vorbereitungen getroffen werden. Nach Feierabend warteten noch einige Kleinigkeiten die erledigt werden mussten und dann war es auf einmal halb zehn.

Der Dienstag ging so weiter, im Laden stapelten sich die Aufgaben und zu Hause wurden die Listen immer länger. Vor der Arbeit dort hin, das holen, ein anderes bestellen, in der Mittagspause das nächste abgearbeitet und abends das Bestellte abgeholt und in den Koffer geschmissen, weil, das darf ich auf keinen Fall vergessen.

Der Mittwoch war etwas ruhiger. Nach dem Sport, der mir auch vom Kopf her sehr gut tat, ab in die Drogerie, vollgepackt mit dem Fahrrad nach Hause, schnell essen, ab zum Friseur, weil die Haare sch… aussehen und einfach doof sind. Abends Büro putzen gehen und danach erschöpft aufs Sofa fallen. Aber die Tasche mit dem vom morgens gekauften musste noch ausgepackt werden und alles in den Koffer. Oh, aber der Tag hatte auch was gutes. Ich habe für dreißig Euro eine Hose, drei T-Shirts und einen Haufen Socken erstanden und die Haare waren wieder schön. 🙂

Der heutige Donnerstag begann um sechs Uhr. Ein schnelles Frühstück und um acht musste ich beim Orthopäden sein. Dort war ich schnell wieder raus, auf dem Weg nach Hause, noch Späne (Einstreu für die Haustiere) eingekauft. Aufs Fahrrad und den Haufen Socken umgetauscht, weil, falsche Größe, zur Apotheke und noch mal was bestellen und wieder arbeiten. Dort wartete auch wieder eine Menge Unerledigtes auf mich, Ware ausgepackt, auszeichnet, alles ins Internet und nach Feierabend wieder an der Apotheke vorbei und alles abgeholt.

Und das hört nicht auf. Denn die Wäsche muss noch gewaschen werden, alles auffalten, so gut wie möglich faltenfrei in den Koffer, die Reste abbacken, damit ich auch auf jeden Fall genug habe. Hoffen das alles in die Koffer passt und notfalls mit Gurtbändern vorm platzen sichern. Ach ja, und putzen muss ich auch noch zwischendurch, da wir auch noch Besuch bekommen.

O-Ton meines Freundes: „Was machst du dir für einen Stress? Das ist der Grund, warum ich meinen Koffer erst kurz vor der Abreise packe!!“ Schnucki-Putzi, wer macht denn deine Wäsche, wenn du mal wegmusst? Du bestimmt nicht…

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