Die Notfallhilfe: Einkochen wie es meine Oma machte


Seit ein paar Wochen koche ich alles ein, was nicht niet und nagelfest ist. Angefangen bei Apfelmus bis hin zur Kürbis-Ingwer-Suppe. Klappt hervorragend und ist die Notfallhilfe, wenn man mal wieder länger arbeiten musste… 🙂

Alles find damit an, das mein Freund etwas brauchte, dass konstant die Temperatur hielt, um Wachs im Wasserbad einzuschmelzen. Jetzt stand dieser Einkochautomat hier so doof im weg rum und ich ärgerte mich darüber, dass er wieder mal irgendein unnötigenes Teil anschleppte, was keiner gebrauchen kann. Zu dem Zeitpunkt kämpfte ich aber wieder mal damit in kurzer Zeit mal eben schnell was zu essen zu machen. Wie immer kam ich nach der Arbeit nach Hause, mit einem wahnsinns Hunger und keiner Energie um noch was auf den Herd zu schmeißen und stunden lang zu kochen.

An meinem freien Tag legte ich los. Ich suchte mir ein schmackhaftes Rezept aus. Kaufte mir alle wichtigen Utensilien, wie Gläser, Klammern und Gummiringe und los ging es. Ich kochte eine größere Menge Suppe, füllte sie in die Gläser, schloß sie sorgfältig, sollte ja nichts daneben gehen und ab in den Automaten und ca. 1 1/2  Stunden warten.

Ich war begeistert!!! Es klappte super. Alle Gläser waren dicht und der Aufwand hatte sich in diesem Fall schon mal gelohnt!!! Die ausgekühlten Gläser bewahrte ich im Keller auf und gleich in den nächsten Tagen machte ich davon Gebrauch. Ich zog am Gummiring, füllte alles in einen Topf und wärmte alles auf dem Herd auf. Auf einmal dauerte alles nur noch 10 min, anstatt mindestens eine halbe Stunde, bis das Essen fertig war.

Mittlerweile wird es immer mehr. Mein Regal im Keller füllt sich mit Paleo gerechten Suppen und Brühen und Kompott. Nächstens wollte ich mich mal an AIP-Bolognesesoße wagen. Denn die „Spaghetti“ aus Zucchini gehen relativ fix, beides zusammen aufwärmen und fertig!!

So lasse ich mir eine Ernährungsumstellung gefallen. Paleo ich komme… 🙂

P.S.: Meine Großeltern hatten ein Obst- und Gemüsegeschäft. Da war es üblich, das Obst und auch Gemüse eingekocht wurde, das im Laden nicht mehr verkauft werden konnte. Die Gläser blieben über Jahre dicht und wurden nach und nach verbraucht. Das ist doch mal nachhaltig…

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2 Gedanken zu “Die Notfallhilfe: Einkochen wie es meine Oma machte

  1. Fara schreibt:

    Als die Oma noch lebte, wurde bei uns massenweise eingekocht….Obst, Möhren, Bohnen, Gurken, rote Beete… aber auch Kuchen. Ich gestehe, dass ich selbst schon seit ein paar Jahren nicht mehr eingekocht habe…obwohl ich das wirklich wieder einführen sollte. Zum einen ist die Gefriertruhe hier sowieso immer rammelvoll und zum anderen hat man schnell was auf dem Tisch. Ich hab auch noch Omas altes Kochbuch (Weck) hier im Regal. Ich tipp dir mal paar Rezepte ab. Omas eingeweckter Marmorkuchen war z.B. ein Gedicht!

    • Kallimera schreibt:

      Hallo Fara,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Wäre ich dieses Jahr fitter gewesen, hätte ich mich auch schon an Obst und Gemüse gewagt. Ich finde es immer Klasse in den Keller zu gehen und mal eben ein Glas aus dem Schrank zu nehmen und in null komma nichts ein Essen auf dem Tisch zu haben. Leider darf ich im Moment noch keinen Kuchen, aber vielen Dank für dein Angebot. Hoffe das ich das irgendwann mal ausprobieren kann.
      Viele Grüße
      Kallimera

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