AIP for the next …. weeks


Seit Weihnachten habe ich es geschafft. Die offizielle Zeit des AIP ging erfolgreich zu Ende. Theoretisch!!!

Praktisch war da nichts zu machen. Mein Bauchgefühl sagte mir, das ich doch noch ein bischen durchhalten sollte. Ab der zehnten Woche merkte ich, wie ich immer genauer feststellte, ob und wie ich auf Lebensmittel reagierte. Mein Bauch blähte sich (immer noch) bei jeder Gelegenheit und ich konnte einfach nicht festmachen, was es war. War es das bischen Fruchtzucker aus den Beeren, Zwiebeln oder alles oder nur bestimmtes?

Seit ich mit dem AIP angefangen habe, habe ich auf jegliche Art von Süße verzichtet. Ab und an habe ich mal einen Kuchen mit Apfelmark als Ei-Ersatz gebacken, oder ein paar Beeren mit ins Porridge gerührt. Ich war hoch diszipliniert. Aber so richtig beruhigen wollte sich das alles nicht. Dann dämmerte mir was wegen FODMAPS und AIP. Die schlimmsten Bauchweh bekam ich nach Brokkoli, Blumenkohl, Zwiebeln und Co. Mittlerweile litt ich auch an Durchfall, was ich früher nie hatte. Also habe ich mal wieder die Fachliteratur gewälzt und die paar Lebensmittel die mir noch blieben, um die FODMAP-reichen gekürzt. Und siehe da, es dauerte ein paar Tage, aber die schlimmsten Blähungen waren verschunden.

Das macht natürlich den Alltag nicht einfacher. Es ist eine riesige Herausforderung geworden, etwas auf den Tisch zu bekommen. Ich habe sogar in Erwägung gezogen ein klein wenig Fisch dazu zunehmen, dabei wächst der in der Hölle, direkt neben Rosenkohl, Wirsing und Grünkohl. Auch das Frühstück gestaltet sich ungemein schwerer. Kokosflocken bekommen mir auch nicht sehr gut (durch den hohen Inulingehalt). Zur Zeit koche ich Mittags so große Partionen, dass sie auch noch bis zum nächsten Morgen reichen. Es lassen sogar das Völlegefühl und das Gefühl sich „Überfressen“ zu haben nach.

Ich hatte noch etwa vier Wochen AIP angehängt, bevor ich das erste Lebensmittel ausprobierte. Wagemutig traute ich mich an Eigelb. Topf auf den Herd, Eier gekocht, abkühlen lassen, Eiweiß meinem Freund untergeschoben und mein erstes halbes Eigelb gefuttert. Nach einer Viertelstunde ein ganzes. Dann habe ich zwei bis drei Stunden gewartet. Um mich abzulenken ging ich eine Runde spazieren. Leider brachte das nicht viel. Innerhalb einer halben Stunde plagten mich fürchterliche Kopfweh und langsam blähte sich der Bauch wieder und tat weh. Für mich stand fest, Eigelb und ich sind keine guten Freunde. Das dritte Mal habe ich es gar nicht mehr gegessen. Es war eindeutig. Im Laufe des nachmittags wurden die Kopfweh so schlimm, das ich nicht mehr aus den Augen gucken konnte. Am nächsten Tag kamen noch Muskelschmerzen zu den Kopfweh. Eigelb ist schon mal als „doof“ abgehakt. Erbsen habe ich auch schon getestet, aber mit weniger krassen Ergebnissen. Der Knopf der Hose geht immer noch nicht zu… 😉

Erst mal muss sich alles wieder beruhigen, dann geht es munter weiter. Ich brauche so langsam ein paar Alternativen, damit mein Essen nachher nicht so einseitig wird und zu neuen Problemen führt. Zudem muss ich versuchen mein Kopfkino auszustellen. Es ist nicht so einfach, nicht nervös zu werden, wenn man was neues ausprobiert!!!

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