CFS oder auch ME


Das Chronische Erschöpfungssyndrom (chronic fatigue syndrome) wird auch als Myalgische Enzephalomyelitis genannt. Typisch dafür ist diese lähmende körperliche und geistige Erschöpfung. Die Erholungsphasen dauern sehr lange oder treten gar nicht mehr ein.

Die Ursachen können vielfältig sein. Die CFS kann durch Virusinfekte, durch das Pfeiffersche Drüsenfieber, Dauerstress, starke seelische Belastungen und traumatischen Erfahrungen ausgelöst werden. Auch eine familiäre Veranlagung kann eine Rolle spielen. Leider reagieren die Menschen im näheren Umfeld oft mit Unverständnis für die Situation, was alles nur noch verschlimmert.

Symtome

Die Beschwerden unterscheiden sich sehr deutlich von bisher bekannten Phasen körperlicher und geistiger Erschöpfung, wie man sie vorher gekannt hat. Die bleierne Müdigkeit setzt plötzlich nach anstrengenden oder normalen Aktivitäten ein. Ruhepausen und Schlaf bringen keine deutliche oder nur wenig Erleichterung. Manchmal entwickelten sich die Symtome schleichend und selbst einfache Tätigkeiten werden zu einem enormen Kraftakt.

Weitere Symtome können sein:

  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • Ängste
  • schmerzende Muskeln und Gelenke (ohne Schwellungen)
  • Muskelschwäche
  • schmerzhafte Lymphknotenschwellungen
  • Halsschmerzen
  • ungewohnte Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Störungen (bestimmte Nahrungsmittel werden nicht mehr vertragen)
  • Alkohol wird nicht mehr vertragen
  • licht- und geräuschempfindlich

Diagnose

Der Arzt wird die Dauer der Erschöpfung und die Einschränkung im Alltag feststellen. Zudem müssen Infekte wie Pfeiffersches Drüsenfieder, Borelliose usw. ausgeschlossen werden, auch müssen Organerkrankungen, Blutarmut, psychosomatische und psychische Erkrankungen überprüft werden und ausgeschlossen werden. Mittlerweile gibt es eine Blutuntersuchung, die den ATP-Wert bestimmt. Ein niedriger ATP-Wert beschreibt eine schlechte Funktion der Mitochondrien (Zellkraftwerke).

Therapie

Menschen mit CFS sind unterschiedlich stark belastet. Man kann mit unterschiedlichen Maßnahmen versuchen die CFS zu behandeln. Verhaltenstherapeutische Verfahren, dem Zustand angepasste Bewegungstherapien, Schmerzmittel und Schmerztherapien, können eine Besserung erzielen. Sogenannte „Pacing“-Konzepte können helfen die Leistung allmählich zu steigern. Die noch vorhandene Energie werden wohl dosiert eingesetzt, dazwischen werden Erholungsphasen eingelegt. Eine Überforderung soll auf jeden Fall vermieden werden, da es sonst zu Rückfällen kommen kann. Stress, Alkohol und unverträgliche Lebensmittel sollten vermieden werden. In vielen Fällen können die Beschwerden nach einiger Zeit vollständig verschwinden. Doch tritt nicht bei allen Betroffenen eine komplette Heilung ein, jedoch kann eine Besserung eintreten, so das ein fast normales Leben wieder möglich ist.

Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der hierstehenden Angaben. Im Zweifel fragen Sie immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser kann Ihnen auch Hilfestellung für eine individuelle Behandlung geben.

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2 Gedanken zu “CFS oder auch ME

  1. Bentokitchen schreibt:

    Hi, ich habe dieselben Symptome. Meine HP und auch meine Hausärztin gehen beide in die Richtung die Schilddrüse und Sexualhormone überprüfen zu lassen. Selen hat mir gut geholfen, dadurch wurde ich richtig fit, als ich es wieder absetzte, kamen alle Symptome zurück. Es gibt auch Bücher zur Mitochondrientherapie / -ernährung – fand ich sehr aufschlussreich. HPU habe ich auch und nehme Mangan, Zink und P5P, 2 mal pro Woche noch Q10 und B-Vitamine.

    LG Nadine

    • Kallimera schreibt:

      Hallo Nadine,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Leider hat noch so richtig keiner rausgefunden, was mich so erschöpft und fertig macht. Meine schulmedizinsche Hausärztin sagt mir, ich bin kerngesund. Aber meine HP und mein Körper sagen mir was anderes.
      Mit der HPU bin ich ähnlich eingestellt wie du und es tut mir sehr gut. Aber ich suche weiter und ich gebe nicht auf.
      LG Kallimera

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