Clean Eating


Viele von uns “Intoleranten” und Nahrungsmittelallergiker ernähren sich vielleicht schon nach dem Clean Eating Konzept, ohne es zu ahnen. Sie verzichten schon auf verarbeitete Lebens-mittel, Konservierungsmittel, unbekannte Zutaten auf Etiketten und Zucker in großen Mengen, da sie sie eh schon nicht gut vertragen.

Clean Eating bedeutet, das man auf verarbeitete Lebensmittel und Produkte mit künstlichen Zusätzen, verzichtet. Lebensmittel sollen so einfach und so frisch wie möglich gegessen werden. Man isst vor allem Lebensmittel, denen während der Verarbeitung nichts hinzugefügt wurde und die nicht durch aufwendige Verarbeitungsprozesse gingen.

Grundsätzlich können alle Lebensmittelgruppen gegessen werden, so lange man auf Auszugsmehle, fragwürdige Zusätze wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacks-verstärker, Säuerungsmittel, Aromen usw. verzichtet.

Clean Eating ist vom Prinzip her eine Vollwertkost. Nur klingt das in der heutigen Zeit sehr verstaubt und unmodern.

Ein wichtiger Aspekt beim Clean Eating ist, auf Dauer die bisher verwendeten Fertigprodukte selbst herzustellen, wie z. B. Sossen, Suppen, Brühen und Dressings. Aber auch Babynahrung, Eiscremes oder eingelegtes Gemüse.

Am Anfang schreckt man vor der Aufgabe zurück, dabei ist es gar nicht so schwierig oder zeitaufwendig. Man kann sich nur nicht mehr vorstellen, alles selbst herzustellen und auf die Fertigprodukte zu verzichten.

Clean Eating im Überblick

1. Wählen Sie frische, vollwertige und naturbelassene Lebensmittel

Wer clean essen möchte, greift auf bevorzugt frische Lebensmittel zurück und bereitet so viel wie möglich frisch zu.

2. Werden Sie zum Selfmade-Man oder zur Selfmade-Woman

Lernen Sie, all das, was Sie einst als Fertigprodukt kauften, selbst herzustellen. Es ist einfacher als Sie denken!

3. Meiden Sie – wo möglich – Fertigprodukte und stark verarbeitete Produkte

Verarbeitete Lebensmittel sind alle Produkte, die im Karton, in der Tüte oder in der Dose verkauft werden. Natürlich gibt es im Gemüseregal auch Salate in der Tüte, die nicht in die zu meidende Rubrik zählen.

4. Wenn Fertigprodukte, dann Bio-Fertigprodukte

Benötigt man ein bestimmtes Fertigprodukt, kauft man es aus biologischer Erzeugung bzw. im Bioladen – unter Berücksichtigung der Zutatenliste, womit wir schon beim 5. Punkt wären.

5. Lesen Sie die Zutatenliste

Ganz gleich, wo man  einkaufen geht – lesen Sie immer das Etikett/die Zutatenliste, wenn Sie ein abgepacktes Produkt kaufen. Denn immer können Dinge enthalten sein, die Sie gar nicht essen möchten, wie z. B. Aromen, Jodsalz, Zucker, Weizen, undefinierbare Fette etc.

6. Suchen Sie hochwertige Ersatzprodukte

Clean Eating bedeutet nicht, dass man ab sofort 90 Prozent der bisher verspeisten Lebensmittel nicht mehr essen sollte. Das bedeutet, dass man sich dafür einen hochwertigen Ersatz sucht und die viel gesünder sind, z. B. Kokosblütenzucker oder Yaconpulver statt Haushaltszucker, Quinoa und Hirse statt Weizen, glutenfreie Nudeln statt normaler Pasta, milchfreie mit Xylit gesüsste Schokolade oder vielleicht sogar selbst gemachte Schokolade statt der üblichen zuckerreichen Milchschokolade.

Werbeanzeigen