Rotationsdiät


Das Rotationsprinzip ist eigentlich recht einfach. Unverträgliche Nahrungsmittel werden vollständig gemieden. Die verbleibenden werden in einem bestimmten Rhytmus gegessen.

Wenn Sie schon wissen, auf welche Lebensmittel Sie reagieren, können Sie die sofort aus der Liste streichen. Innerhalb des vorgeschriebenen 4-Tages-Rhythmus dürfen die erlaubten Lebensmittel nur einmal verzehrt werden. An einem Tag werden nur die verwandten Nahrungsmittel gegessen, d. h. am ersten Tag verzehren Sie also nur Lebensmittel, die unter „Tag A“ aufgeführt sind, am zweiten nur die unter „Tag B“ usw…. Nach wenigen Tagen können Sie feststellen, auf welche Lebensmittel Sie reagieren und  können so auch die Reaktionen erneut „provozieren“ um Gewissheit zu bekommen.

Die Ernährung richtet sich nach den jeweiligen Lebensmittelfamilien. Die Lebensmittel sind aufgrund von Aussehen, Genetik, Beschaffenheit in zoologische und botanische Familien eingeordnet. Die Nahrungsmittel enthalten sehr ähnliche oder sogar gleiche Inhaltsstoffe, die das Immunsystem nicht unterscheiden kann. Deshalb reagiert der Allergiker oft mit gleichen oder ähnlichen Reaktionen auf die miteinander verwandten Nahrungsmittel. Der Körper verwechselt die Allergene….

Zudem bietet die Rotationsdiät die Möglichkeit, wieder mehr Abwechslung in die Ernährung zu bringen. Als „Intolerante“ hält man sich gerne an den Lebensmitteln fest, die man auf jeden Fall verträgt. Den Rest lässt man gerne links liegen. Das kann allerdings dazu führen, das irgendwann der Darm dann das „Lieblingsessen“ nicht mehr toleriert und darauf mit Unmut reagiert. Daher ist es wichtig die Ernährung so Abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Welche Lebensmittel, wie verwandt sind, ist nicht immer offensichtlich. Da ich nur ein Laie bin, möchte ich keinen Fehler machen. Daher verweise ich, was die Rotationsplanerstellung und die Lebensmittelliste an geht, auf die Seite kochenohne.de.

Eine gute Hilfe ist auch das Buch von Dr. Anne Calatin „Die Rotationsdiät“.

Ich bin nur ein Laie, die hier über ihre eigenen Erfahrungen schreibt. Bitte wenden Sie sich, an eine/ n erfahrenen Ernährungsberater/ in, die Ihnen bei der Zusammenstellung der Nahrungsmittel und beim Austesten der Lebensmittel hilft. Falls Sie Nahrungsmittelallergien des Typ 1 haben, die zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schocks führen können, sollten die Tests nur in gegenwart eines Arztes ausgeführt werden.

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