Keine Besserung in Sicht


Und wieder mal musste ich mich bei meinem Gastroenterologen vorstellen. Ich muss echt sagen, der ist super geduldig und lässt super mit sich reden. Da komme ich mir nicht vor, wie in eine Schublade gesteckt auf der „Psychosomatisch“ steht.

Aber fangen wir mal von vorne an. Seit ich mit dem AIP angefangen habe, plagen mich immer noch mal mehr mal weniger starke Blähungen. Am Anfang der Umstellung ging der Blähbauch etwas zurück, verschwand aber nicht völlig. Im Laufe der letzten Monate veränderte sich die Qualität der Blähungen. Am morgen sind sie fast föllig verschwunden und im Laufe des Tages werden sie immer schlimmer. Allerdings habe ich nicht mehr so starke Schmerzen wie vorher, was wahrscheinlich daran liegt, das ich fast gar kein Obst mehr esse und auch sonst keinen Zucker zu mir nehme.

Kurz nach Weihnachten bemerkte ich, das ich auch wieder Schwierigkeiten mit FODMAP’s bekam, also versuchte ich mich FODMAP-arm zu ernähren. Das klappt meistens auch ganz gut. Allerdings waren wir vor kurzem in einem mongolischen Restaurant essen. Es gestalltete sich etwas schwierig. Die einzige Sauce die ging war mit Knoblauch und der Rest mit Zucker und/ oder sehr scharf, zudem war die Gemüseauswahl sehr übersichtlich und prompt ging es los. Der Bauch blähte sich und bevor der Knopf wegfliegen konnte, habe ich ihn schnell aufgemacht. Ich hatte solche Bauschmerzen, das ich zu Hause erst mal das Heizkissen anwerfen musste um etwas Entspannung in die Sache zu bringen.

Ein paar Wochen später hatte ich noch ein denkwürdiges Erlebnis. Es fing auf einen Donnerstagmorgen mit Krämpfen an. Die wurden im Laufe des Tages immer schlimmer. Ich dachte schon ich hätte eine Blasenentzündung. Also bin ich abends noch zum Hausarzt, aber es war alles in Ordnung. Ich sollte mich beim Frauenarzt vorstellen. Da die Praxis noch auf hatte, machte ich für den nächsten morgen einen Termin. Dort ließ ich das komplette Prozedere über mich ergehen. Wieder Urin abgegeben, Vorsorgeuntersuchungen und alles was das Programm hergab. Es war alles negativ, aber die Krämpfe blieben. Man schickte mich in die Notaufnahme, um eine Blinddarmentzündung auszuschließen. Dort fing alles wieder von vorne an, Urin abgeben (was mir mittlerweile echt schwerfiel), Blutabnehmen und warten warten warten… Bis sich endlich ein allgemein Chirurg fand der mich untersuchen konnte. Sie fanden nichts, aber die Krämpfe blieben.

Mittlerweile habe ich rausgefunden, das Kohlehydrate in jeglicher Form mir Beschwerden verursachen. Ich habe in einem Kochbuch glutenfreie Pfannkuchen gefunden. Sie bestehen aus Pfeilwurzelmehl, Erdmandelmehl, geschroteten Leinsamen und Blaubeeren. Ich finde sie ganz lecker, aber mein Bauch mag sie nicht. Nach dem ich das ein paar mal beobachtet habe, lasse ich sie erst mal weg.

Daraufhin habe ich wieder mal einen Termin bei meinem Gastro gemacht. Wir waren uns sehr schnell einig, das ich wieder mal Stuhlproben abgeben muss, die auf Pilze untersucht werden. Zudem machen wir einen Glukose-Atemtest, um festzustellen ob ich eine Dünndarmfehlbesiedlung habe. Leider sind das die letzten Tests die man noch machen kann, denn ich habe mittlerweile alles testen lassen, was so machbar ist. Das ist meine letzte Hoffnung. Leider muss ich mich noch drei Wochen gedulden, bevor ich Gewißheit habe.

Paleo-AIP: Woche 2 und 3


So gut die erste Woche lief so schlecht klappte es in den Wochen 2 und 3. Aber alles der Reihe nach.

Ich habe im Juli die Diagnose Psoriasis Arthritis bekommen. Im Juli bekam ich ein Medikament das ich nicht vertrug. Jetzt (Anfang Oktober) bekam ich ein anderes Präparat verschrieben, ein sogenannter COX2-Hemmer. Er soll den Entzündungsprozess abheilen lassen und die Schmerzen lindern. Ich weiß, das ich während der Auslassphase keine Medikamente nehmen soll, jedoch waren die Schmerzen manchmal so schlimm, dass ich keine andere Lösung dafür fand. Als fing ich zu Anfand der zweiten Woche mit der Therapie an und es ging natürlich voll daneben. Anstatt das es mir besser ging, ging es mir immer schlechter. Innerhalb von wenigen Tagen bekam ich wieder einen trägen Darm und mein Bauch blähte sich fürchterlich. Zudem bekam ich wieder Probleme mit Luftnot und Muskelschmerzen. Leider habe ich die Luftnot nicht sofort mit den Tabletten in Zusammenhang gebracht, sondern dachte ich hätte mich mal wieder erkältet. Auch meine Mahlzeiten machten mir wieder schwer zu schaffen, obwohl ich mich strikt an die Diät gehalten habe. Bis ich nach 10 Tagen die Nase voll hatte. An dem Tag hatte ich frei und ich beobachtete genau, was dieses Medikament mit mir machte. Von da an, habe ich keine Schmerzmedikamente oder sonst etwas genommen.

In Woche drei erholte sich mein Bauch und auch die Verdauung wieder ein wenig. Bis ich feststellte, das selbst Obst, dass beim AIP erlaubt ist, mir nicht bekam. Sobald ich eine kleine Kiwi aß, explodierte der Bauch, ebenso bei einer fast noch grünen Banane oder einer Orange. Es ist wohl alles noch zu viel für den ramponierten Darm. Also, habe ich beschlossen für einige Zeit nur sehr fruktosearme Beeren zu mir zu nehmen. Bei Melone und Co. warte ich lieber noch ein wenig. Diese Erkenntnis brachte mich auch wieder ein Stück weiter. Auch scheint Schweinefleisch für mich nicht allzu bekömmlich zu sein. Bei uns zu Hause wurde wieder mal gegrillt und für mich gab es Schweinenackensteak, gewürzt mit Salz und Pfeffer. Ich konnte dabei zusehen, wie ich aufblähte und alles anfing zu schmerzen. Dafür habe ich am Anfang letzter Woche ein herrliches Rumpfsteak mit Schmorzwiebeln genossen und dazu grünen Salat ohne Paprika und Tomate.

Fazit nach Woche 2 und 3:

Mein Darm/ Körper ist wohl angeschlagener als ich dachte. Es lohnt sich aber auf jeden Fall mit der AIP-Ernährung weiter zu machen. Mittlerweile verzeiht mir mein Bauch kleinere Fehler etwas großzügiger, aber das ist kein Grund nachlässiger zu werden.

Was mir am positivsten aufgefallen ist. Seit etwa drei Wochen quält mich der allseits gefürchtete Heißhunger mich nicht mehr. Ab und an meldet er sich noch mal, kommt aber meistens daher, dass ich über Tag nicht genug gegessen habe. Oft kann ich ihn dann mit einer Möhre wieder besänftigen.

Der Bauchweh-Psycho-Zusammenbruch


Gestern war es soweit… Mir ging es so schlecht, das ich von der Arbeit nach Hause fahren musste und gleich zum Arzt gefahren bin. Ich hatte so schlimme Bauchschmerzen, soviel Luft im Bauch, dass ich nicht mehr sitzen oder mich auch nur aufrecht halten konnte.

Seit meiner Reha weiß ich, das Stress meinen Gesundheit stark beeinflußt. Da ist es egal, ob der Stress positiv oder negativ ist. Oft reichen kleine Stressoren aus, um mir Schmerzen in Beine, Rücken oder Bauch zu verursachen. Aber so schlimm wie gestern, war es noch nie.

Ich habe große Probleme an meinem Arbeitsplatz, ich warte seit langem auf ausstehenden Lohn, die Arbeitsatmosphäre verschlechtert sich von Woche und Woche, mein Chef hat haarsträubende Ansichten und Meinungen und verdreht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Seine Lebensgefährtin, die ab und an auch dort hilft, benimmt sich so asozial, das man daran zweifelen muss, ob ich mein Kind in die Obhut dieser Erzieherin geben wollen würde. Als ich vor einigen Jahren dort angefangen habe, hatte ich (aus meiner damaligen Sicht) den besten Arbeitsplatz der Welt. Heute überlege ich mir, was ich sagen möchte, damit nicht wieder wilde Schmipf-Tiraden über mich herein brechen und ich nicht weiß, was ich mal wieder falsch gemacht haben könnte.

Mein Bauch schaukelte sich im Laufe der letzten Wochen immer schlimmer auf. Die Luft sammelte sich immer mehr in meinem Darm. Hatte ich ein paar Tage frei, beruhigte es sich etwas, aber so bald der Arbeitsalltag wieder los ging, blähte es sich schnell wieder auf. Ich merke wie ich die Luft „anhielt“ und nicht mehr richtig durch atmen konnte. Alle Muskeln verkrampften sich in Minuten schnelle und alles dehnen und strecken half nichts.

Gestern hatte es seinen absoluten Höhepunkt. Seit dem Mittagessen ging es mir immer schlechter. Es half nichts, kein Tee, keine Tropfen, keine Entschäumer. Alles für die Katz… Irgendwie hielt ich es bis um fünf Uhr nachmittags aus und machte mich dann schnell auf den Weg nach Hause und direkt zum Arzt. Der erkannte die Situation recht schnell. Wir kontrollierten die Stuhlproben, die alle negativ waren, und hatten dann ein tolles Gespräch, über Jobs und Stress.

Mein Arzt entschied sich dazu, mich erstmal zwei Wochen aus dem Verkehr zu ziehen. Da er schnell merkte, das die Darmprobleme auf jeden Fall da sind, aber durch den Stress so stark beeinflußt werden, das sie nur zu lindern sind, wenn ich zur Ruhe komme. Ich schlucke erst mal über die Dauer, war aber auch erleichtert, das er es nicht auf die leichte Schulter nahm.

Seitdem geht es mir etwas besser. Der verkrampfte Nacken löst sich (hatte ich heute den ganzen Tag Kopfschmerzen). Die Luft geht manchmal etwas ab. Ich bin erleichtert, das ich mich nicht wilden Diskussionen stellen, sondern kann einfach das machen, was ich will.

Und täglich grüßt das Murmeltier…


Ich fühle mich manchmal, wie in diesem Film. Gerade habe ich die Hoffung, ich habe das eine Überstanden und bin es los, klopft es ein paar Wochen/ Monate später wieder an die Tür und schreit: “ Bin wieder da!“ 😦

Schon in der Schmerztherapie hatte ich den Verdacht, das ich die Antidepressiva nicht vertrage. Abgesehen von der Müdigkeit, stellten sich fast alle Nebenwirkungen ein die so auf dem Zettel standen. Mundtrockenheit (für mich das schlimmste, soviel konnte ich gar nicht trinken), dann bin ich das viele Wasser, das ich trinken musste, nicht wieder losgeworden, dann hatte ich zwar keine Verstopfung, aber doch sehr Verhaltenen Stuhlgang und Luft bis zum abwinken, weil ich ja nicht so aufs Klo konnte. Es schaukelte sich so hoch, das ich wieder mal nichts essen mochte, weil mir die Luft unter dem Magen hing.

Das allerhärteste war dann ein wahnsinns Histaminschub. Es ging mir schon den ganzen Tag nicht gut, schwindelig, Kopfweh, Bauchschmerzen und immer wieder Übelkeit. Aber wie man als Frau so ist, macht man seinen Job trotzdem, bis ich mit dem Kopf zuerst beinahe in den Papierkorb gefallen bin, da ging ich dann doch nach Hause. Dort habe ich dann den Abend vorm Klo verbracht, weil ich nicht wusste, welches Körperteil ich zuerst darüber halten sollte. Es beruhigte sich dann irgendwann wieder, jedoch war ich am Ende meiner Kräfte.

Am nächsten Tag suchte ich meine Hausärztin auf und wir setzten sofort das Antidepressiva ab. Das war ca. vier Wochen nach Beginn der Einnahme. Im nachhinein fand ich heraus, das dieses Medikament ein DAO-Blocker ist. Na, herzlichen Glückwunsch!! Es brauchte lange bis ich mich wieder bekrabbelt hatte, aber alles verschwand nicht…

Seit der Zeit habe ich soviel Luft im Bauch, das ich schon wieder Stuhlproben abgeben musste. Mein Arzt fragte nur: was soll ich mit Ihnen nur machen? Das ganze schaukelt sich von Woche zu Woche mehr auf. Mittlerweile ist es so schlimm, das ich kaum was essen mag, weil der Bauch so voll ist, ich kann kaum irgendwo sitzen, ohne das es weh tut, geschweige denn mich auf meinen Job konzentrieren.

Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer Ernährungsmedizinerin. Auf diese Idee kam ich durch die Sendung der Ernährungsdocs. Ich hoffe, dass mir helfen kann. Ich habe festgestellt, das ich nicht alles alleine schaffen kann. Ich brauche die Hilfe von außen um Probleme zu erkennen und eventuell beseitigen zu können. Ein wenig habe ich Angst, nicht das ich mir zuviel verspreche und doch wieder nichts bei heraus kommt und ich wieder alleine da stehe.

Interessante Beiträge im NDR-Fernsehen


Vor kurzem machte mich eine Bekannte auf die Serie Ernährungsdocs im NDR-Fernshen aufmerksam. In der Serie wird erklärt, wie man über die Ernährung seine Gesundheit steuern kann.

Ich habe mal zwei Themen heraus gesucht, die für mich und auch vielleicht für euch, interessant sein könnten:

Das erste Thema ist die Dünndarmfehlbesiedlung:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Duenndarm-Fehlbesiedlung-erkennen-und-behandeln,duenndarmfehlbesiedlung100.html

Das zweite sind Multiintoleranzen:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Multi-Intoleranzen,multiintoleranzen100.html

Das nächste wären da noch der Reizdarm:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Reizdarmsyndrom-erkennen-und-behandeln,reizdarm104.html

Vieles war mir natürlich bekannt, aber gerade zum Thema Reizdarm waren ein paar tolle Tipps dabei. Zu jedem Thema findet man ausführliche Informationen, die man sich auch als PDF herunterladen kann und das Video aus der Sendung. Natürlich gibt es noch andere Krankheiten, die unter die Lupe genommen worden sind.

Das was mich am meisten interessierte war die Dünndarmfehlbesiedlung. Darunter leide ich schon sehr lange bzw. immer wieder.  Auf Grund dieses Berichtes habe ich einen Termin bei einer Ernährungsmedizinerin gemacht und bin sehr gespannt, ob sie mir helfen kann.

Hallo, bin wieder da …


… und hoffe ihr nehmt es mir nicht übel! (schäm)

Es war viel los, es gibt viel zu erzählen (schreiben) und es ist noch mehr passiert. Ich habe viel gelernt, viele Erkenntnisse gewonnen, viel nachgedacht und festgestllt das es mehr als nur schwierig ist und alles andere als einfach ist, sein Leben zu ändern und umfassend alles auf den Kopf zu stellen.

Aber jetzt genung mit dem grüblerischen, dazu später mehr. Die Reha und auch die Schmerztherapie haben mir sehr gut getan. In jeglicher Hinsicht. Ich hatte Zeit für mich, bekam eine Menge Denkanstöße und noch mehr Sport und Bewegung. Obwohl ich im nach hinein sagen, muss das mir die Medikamente der Schmerztherapie nicht gut taten. Ich kämpfe immer noch mit den Nachwirkungen.

Auch habe ich festgestellt, das es mir diesen Winter auch nicht wirklich gut. Die Kälte macht mir zu schaffen und soviel kann ich manchmal gar nicht anziehen, das mir die Beine und der Rücken nicht wehtun. Auch bin ich dieses Jahr sehr empfindlich. Sobald ich ein wenig Zugluft oder kalte Luft abbekomme, bin ich sofort erkältet. Vor zehn Tagen war ich bei leichten Plusgraden draußen Walken und hatte keine Mütze auf, am nächsten Tag hatte ich Schniefnase. 😦 Aber gut ich kann es nicht ändern. Ich muss es halt hinnehmen.

Ich versuche in den nächsten Tagen noch mehr zu berichten. Mit ausführlichen Berichten zur Reha und der Schmerztherapie.

Also bis bald!

Gebackene Kartoffeln mit Kräutern


Das schöne ist, das der elektrische Sklave die Hauptarbeit übernimmt. 🙂 Die Kartoffeln lassen sich schnell vorbereiten und ich könnte mir auch vorstellen, das man sie morgens fertig macht, in den Kühlschrank stellt, um sie dann abends nur noch in den Backofen zu schieben.

Zutaten:

  • ca. 200g festkochende/ vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • ca. 2 EL ÖL nach Geschmack/ Verträglichkeit
  • Kräuter der Provence
  • Salz, Pfeffer
  • Paprika süß
  • optional: Zwiebelpulver, Knoblauchpulver

Zubereitung:

  • die Kartoffeln gut waschen, von unschönen Stellen befreien und in gleich größe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben
  • das Öl, die Kräuter der Provende, Salz, Pfeffer und den Paprika dazugeben und alles gut vermischen. Optional könnt ihr noch das Zwiebel- und Knoblauchpluver dazugeben. Da ich sie nicht vertrage, lasse ich es weg.
  • die Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und bei 180° Grad ca 20 – 25 min. backen. Sollten die Stücke größer sein etwas länger im OFen lassen.

Tipps:

  • Vertägt man kein Knoblauch oder Zwiebeln, kann man sich Knoblauch-/Zwiebelöl herstellen. Einfach Knoblauch und/ oder Zwiebeln in eine saubere Flasche geben und mit Öl auffüllen und mind. 2 Tage stehen lassen. Je nach Geschmacksintensität gebt soviel Knoblauch/ Zwiebeln in das Öl wie es euch gefällt.  Der Geschnack geht in das Öl über, aber nicht die Inhaltsstoffe die Bauchweh verursachen können.
  • Das Rezept müsste auch mit verschiedenen Gemüsen funktionieren. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
  • Passt sehr gut als Beilage zu gegrilltem

Ein leckeres Rezept, das zu fast allem passt, gut satt macht und variabel gestaltet werden kann. Wichtig ist nur, Kräuter zu nehmen, die die Hitze auch vertragen. Basilikum und Petersilie sind nicht geeignet, da sie schnell verbrennen können und dann bitter schmecken.

Guten Appetitt! 🙂

Das geht, das geht gar nicht, das geht …


Es kristalisiert siSmilech immer mehr heraus, was ich essen kann und was nicht, obwohl der Pilz noch lange nicht verjagt ist. Das Protestgeschrei meines Bauches ist nicht zu überhören, auch wenn er still und leise schreit.

Es war nicht so leicht, den stillen Aufschrei zu hören, aber auf einmal machte es Klick und ich erkannte das Signal. Mittlerweile konnte ich zwei Arten von Blähbauch ausmachen. Es gibt den, der  einfach da ist, macht ne kleine Kugel, aber die Knöpfe der Jeans gehen noch zu und er tut nicht weh und manchmal lässt er die Luft auch los und raus. Und es gibt den, der richtig weh tut. Er macht einen Bauch der fast so aussieht als wäre ich im fünften Monat schwanger. Die Luft sitzt fest und geht nicht ab, der Bauch ist hart, fest und es gibt auch nichts, um das zu ändern. Tee, Wärmflaschen, Kirschkernkissen, SabSimplex oder Espumisan helfen gar nicht. Es setzt ein Völlegefühl ein, sobald man was gegessen hat, das erst nach ein oder zwei Tagen wieder weggeht.

So konnte ich den letzten Wochen meiner Anti-Pilz-Diät, schnell feststellen, welche Lebensmittel ein absolutes NO GO sind. Heraus kamen, neben dem bekannten, u. a. Hülsenfrüchte (auch grüne Bohnen und Erbsen), Spargel, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch. Gerade um die Hülsenfrüchte tat es mir besonders leid, sie machen so schön satt, haben wenig Kohlehydrate und viele Balaststoffe. Es viel mir so schwer sie aus dem Speiseplan zu streichen, aber es ging mir innerhalb von wenigen Tagen enorm besser. Mein Bauchgefühl hatte wieder mal die Hosen an.

Heute abend entscheidet sich, ob ich mit meiner Anti-Pilz-Diät weitermachen soll und ob ich zur Unterstützung  ein Medikament bekomme. Ich möchte doch endlich mal wieder ohne Bauch-einziehen rumlaufen. Obwohl, es tolle Bauchmuskeln macht… 😉

Aus-dem-Kalender-Streichtag


Heute war ein besch… Tag! Zum Glück ist er fast vorbei und dann mach ich drei Kreuzzeichen. Als erstes kam ich heute morgen nicht aus dem Bett. Von mir aus hätte ich noch ein paar Stunden liegen bleiben können. Das hätte mir aber auch nicht geholfen. Irgendwie wollten die Beine nicht über die Bettkante und die Augen wollten nicht aufgehen.

Irgendwann bin ich dann doch aus dem Bett gekrochen, es hilft ja doch nicht. Draußen war es trüb, kalt und noch sehr windig. Ich machte mich für den Sport fertig, frühstückte in Ruhe, trank meinen Kaffee und machte mich auf den Weg zum Pilates. Auf dem Fahrrad fingen die Probleme an. Mir taten die Beine so schrecklich weh. Sie waren hart und wie verkrampft. Gut, also ab in den Kursraum und auf die Faszienrolle. Heute war es echt schäbig und schmerzhaft, aber es hat geholfen (wie schon so oft).

Das Pilates begann und es ging so gemein weiter. Die ersten Übungen fingen im stehen an und wir brauchten unsere Oberschenkelmuskeln. Ooohhh, tat es weh! Ich konnte die Spannung kaum halten und musste aus der Übung raus. Die anderen Übungen gingen einigermaßen, aber die Beine wollten heute nicht mitmachen. Sie benahmen sich, als wären sie vom anderen Stern.

Zur Belohnung und zur Entspannung ging es auf die Massageliege. Das Gym hat einen Hydrojet und den nutze ich gerne nach dem Sport. Da merkte ich schnell, das die Beine heute nicht das einzige sind, was sich von mir scheiden lassen wollte. Der Rücken trat heute auch in den Streik.

Bei einer namhaften Drogerie wollte ich eine Fotocollage erstellen. Ich saß eine geschlagene dreiviertel Stunde an diesem schäbigen Gerät, bis endlich alles so aus dem Drucker kam, wie ich es haben wollte. Mittlerweile war es halb eins, halb verhungert und schon fast am Ende meiner nervlichen Belastbarkeit. Ich hatte genug Collagen ausgedruckt, aber am Ende des Tages blieb für mich keine mehr über. Meine Mutter hat sie großzügig an meinen Bruder, seine Schwiegermutter  und noch einige andere verschenkt. Ich gönne es den anderen, aber hoffentlich wissen sie meine Arbeit zu schätzen.

Heute nachmittag musste ich nochmal aus dem Haus und das Büro putzen gehen. Sonst fahre ich immer mit dem Auto, heute war kein einziges da. Mein Freund mit dem meinigen weg und meine Mutter mit deren eigenem. An einem so schlimmen Tag, musste ich prompt mit dem Fahrrad los. An anderen Tagen macht es mir nicht viel aus, aber heute hätte ich es mir echt sparen können.

Also, rauf aufs Fahrrad. Ich fuhr nicht sehr schnell, aber ich kam irgendwie an. Zum Glück gab es keinen so starken Wind mehr, wie den Tag vorher. Ich kämpfte mich durch die zwei Stunden und radelte genauso langsam, mit einem Umweg über den Discounter, wieder nach Hause. Endlich brauchte ich nur noch die Treppe rauf, mein Abendessen genießen und die Beine hochlegen und ich war so glücklich das der Tag vorbei war.

Ich werde meine Füsse jetzt in Natron baden, duschen gehen und ins Bett fallen. Dann ist der schreckliche Tag endlich vorbei. Boah, was bin ich froh…

P.S.: Es ging die ganze Woche so weiter. Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen . Was solls, hinfallen, aufstehen und Krönchen richten!!

Wie kommt man an eine Hefepilzinfektion…?


500_F_85587854_E7r3JdJXHmEcaVksweLwkas0YI0NI8uMIch hatte jetzt ein paar Tage Zeit zum grübeln und ich mache mir darüber Gedanken, wie ich an diesen Pilz gekommen bin. Ich trinke keinen Alkohol, ich backe zwar Brot und Gebäck mit Hefe, aber beim backen wird die Hefe inaktiv. Das einzige was ich zu mir nehme ist das EM (Effektive Microorganismen). Damit die Milchsäurebakterien gut wachsen und gedeihen können, braucht es als Nährlösung die Hefe.

Der Saccharomyces cerevisiae (Hefepilz) wird in gängigen Präparaten wie Perenterol verwendet, um bei Durchfall zu helfen. Normalerweise tut er der Darmflora gut. Aber wie kann es so nach hinten los gehen?

Als ich letztes Jahr meinen Pilz auf eigene Faust beseitigt hatte, habe ich es gut hinbekommen. Kurz nach der Behandlung habe ich mit EM angefangen. Es sollte die paar Pilze, die vielleicht noch zuviel sind, abtöten und dann die guten neuen ansiedeln. Zur Unterstützung, damit auch ja die richtigen Bakterien im Bauch wachsen, habe ich noch extra Milchsäurebakterien genommen.

Mittlerweile habe ich den Verdacht, das vielleicht das EM daran „schuld“ sein könnte. Das mein Bauch einfach so kaputt war/ ist, das sich die richtigen Bakterien nicht ansiedeln und sich der Hefepilz munter ausbreiten konnte. Der Bauch blähte sich immer wieder so schlimm und ich bekam es so gar nicht in den Griff. Alles was ich machte, ging nach hinten los. Jetzt weiß ich, dass die Hefe nur ihre Arbeit gemacht hat. nämlich die Kohnlehydrate in Luft verwandeln. Und ich hätte mich auf den Kopf stellen können und es hätte nichts geholfen… 😦

Seit ca. 10 Tagen mache ich eine kohlenhydrat- und zuckerarme Diät. Es hilft nur sehr langsam und die Luft hält sich immer noch sehr hartnäckig im Bauch. Da ich mich vegan ernähre ist es sehr hart. Zur Zeit lebe ich nur von wenig Brot am morgen, Gemüse, Salat in jeder Form, Chiapudding und veganen selbst gemachten Joghurt, ab und an Nüsse und Kokoschips. Die Hauptsache ist, das der Bauch genug zu tun hat und man/ frau nicht in ein Hungerloch fällt. Hoffentlich muss ich kein Antimykotikum nehmen, denn dann muss ich die Diät weiterhin einhalten und dann noch mal für mindesten 3 Wochen.