Haferküchlein aus der Pfanne


Eigentlich wollte ich aus den Haferflocken eine Art Pfannkuchen machen. Aber irgendwie klappte es nicht so, wie ich es mir gedacht habe. Also entstand was ganz anderes. Sehr lecker und erinnert doch irgendwie an Pfannkuchen… Vielleicht??

Zutaten:

  • 100g zarte Haferflocken
  • Mandeldrink nach Bedarf
  • eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • ein Apfel

Zubereitung:

  • die Haferflocken mit dem Mandeldrink, dem Ei und dem Salz zu einem cremigen Teig verrühren. Falls etwas zu viel Flüssigkeit drin ist, nicht schlimm, das gibt sich von selbst. Die Haferflocken ein paar Minuten quellen lassen
  • in der Zwischenzeit den Apfel in kleine Würfel schneiden. Nicht zu groß, sonst fallen sie später aus den Küchlein raus.
  • die Äpfel unter den Teig ziehen. Eventuell mit Mandeldrink regulieren, falls der Teig zu trocken ist. Aber vorsichtig, ist zuviel Flüssigkeit drin, sind die Küchlein nicht sehr formstabil
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, mit dem Löffel vier Plätzchen auf die Pfanne geben und etwas andrücken. Die Hitze reduzieren und die Küchlein auf beiden Seiten goldbraun ausbacken.
  • Mit Zucker-Zimt bestreuen und warm genießen

Man kann natürlich auch normale Milch verwenden, andere Flocken oder vielleicht auch anderes Obst oder Beeren. Dem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt.

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Intervallfasten bringt Erleichterung


Erst war ich dem Intervallfasten gegenüber sehr skeptisch eingestellt. Jedoch muss ich sagen, das es gar nicht so schlimm und so schwierig ist, das Fasten durch zu ziehen und einzuhalten.

Am Ende des letzten Jahres hatte ich meine Schilddrüsenwerte überprüfen lassen. Ich fühlte mich schlapp, müde und erschöpft. Mein Stoffwechsel machte überhaupt nicht mit. Mein Gewicht schwankte heftig. Den einnen Tag nahm ich ein Kilo ab und den nächsten wieder 1,5 Kilo zu, dann waren es mal zwei Kilo oder die Waage stürzte ins bodenlose… Ich hatte ständig Hunger, trotz regelmäßigen Mahlzeiten. Am schlimmsten war es, wenn ich morgens sehr früh raus musste. An manchen Tagen bekam ich kaum einen Bissen runter. Leider kam bei der Untersuchung nichts heraus, alle Werte waren im grünen Bereich. Meiner Ärztin sagte vertraute ich an, das ich mich so unwohl fühlen würde. Vor allem machte mich die starken Gewichtsschwankungen wahnsinnig. Sie konnte mir da, leider nicht helfen, da es ein bekanntes Problem der Hashimoto ist.

Ich machte mich noch mal auf verschiedenen Seiten im Internet schlau und stieß immer wieder auf das Intervallfasten. Gerade bei Entzündlichen Krankheiten, wie Rheuma, Hashimoto und auch Reizdarm, sollte es sehr gut helfen, Beschwerden zu lindern, den Schlaf verbessern und und und

Ich suchte mir einen passenden Zeitpunkt aus und startete an einem freien Wochenende. Ich suchte die für mich passenste Intervall zum Essen aus. Ich habe mich für die 16:8 Methode entschieden. Das heißt 16 Stunden fasten und 8 Stunden in denen gegessen werden kann. Ich bin ein Frühstücker und lege nicht soviel Wert auf ein spätes Abendessen, daher breche ich das fasten um 9 Uhr und darf bis 17 Uhr essen. Meistens versuche ich die Zeiten einzuhalten, was manchmal mit den Arbeitszeiten nicht so einfach ist.

Nach ein paar Tagen stellte ich fest, es war mir gar nicht so bewußt, das ich Nachts besser schlief. Ich fiel abends angenehm müde ins Bett, schlief schnell ein und wachte morgens erholter auf. Na ja, so erholt wie das bei CFS halt eben geht. 😉 Mein Bauch war morgens auch mal flach und blähte sich nicht schon morgens auf, als wäre da ein Luftballon drin. Am Anfang hatte ich Angst, das es den Reizdarm befeuern könnte. Aber es stellte sich heraus, das es dem Darm eine wohlverdiente Ruhepause bescherte. Klar macht der Bauch sich bemerkbar, wenn es mal etwas stressiger ist, jedoch lange nicht so schlimm wie noch vor einigen Wochen. Es macht mir auch nichts aus längere Zeit ohne Frühstück rum zu laufen. Wenn ich sonst nicht SOFORT etwas zu essen bekam, wurde ich zum Monster und verschlag alles. Jetzt kann ich vier Stunden ohne Essen arbeiten und bin erst mal mit Kaffee und Tee  zu frieden.

Auch die Gewichtsprobleme habe ich einigermaßen im Griff. Seit ich mit dem Intervallfasten angefangen habe, esse ich regelmäßiger und kleinere Portionen. Oft reicht mir zum „Abendessen“ Salat/ Gemüse und ein wenig Obst oder Eier. Selbst mir der Rohkost am frühen Abend kommt der Bauch gut zurecht. Mein Gewicht geht auch mal runter und ich kann es auf einem bestimmten Niveau halten. Starke Gewichtsschwankungen habe ich nur noch, wenn ich mal nicht auf mein Essen geachtet habe. Zuviele Kohlehydrate am Abend bekommen mir nicht, zudem gibt es dann viel Luft im Bauch. Auch macht mir zu spätes Essen Probleme und es zeigt sich mit radikaler Gewichtszunahme, Blähbauch und Völlegefühl.

Allerdings habe ich den letzten Wochen festgestellt, das ich regelmäßig essen muss. Tue ich es nicht, bekomme ich Heißhunger und stopfe wahllos alles in mich hinein. Mein Stoffwechsel braucht ein gewissen Maß an Energie um klar zu kommen. Gerade bei der Arbeit hat es mir schon so manches Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht und mich vor Hunger beinahe in die Knie gezwungen.

An sich kann ich das Intervallfasten nur empfehlen. Es braucht ein wenig Organisation, aber selbst bei einer so eingeschränkten Ernährung, wie meiner, lässt es sich gut umsetzen und ist einfach durchzuführen. Die Erfolge stellen sich schnell ein. Innerhalb kurzer Zeit hatte sich mein Darm so gut beruhigt, das ich wieder ein wenig rohes Obst und Gemüse essen kann. Vor einem halben Jahr brauchte ich gar nicht darüber nach zu denken.

Urlaub auf Rügen


Wir haben ein paar wunderschöne Urlaubstage auf Rügen verbracht. Von uns aus, fahrt man ca.5 – 6 Stunden, was für uns der Hauptgrund war. Wir wollten nicht die meiste Zeit unserer Reise im Auto verbringen. Es war allerdings eine Herausforderung sich glutenfrei auf Rügen zu ernähren.

Wir hatten uns eine Ferienwohnung für Ende Januar gebucht. Die Wohnung war klein und schnuckelig, sauber und gut ausgestattet. Leider gab es nur ein Schlafsofa und das bereitete mir und meinem Freund so einige schwierige Nächte, aber wir konnten uns irgendwie behelfen. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, es war kalt, klar und windig. Am Tag der An und Abreise setzte Scneefall ein, so das wir eine Winterlandschaft hatten, wie in Bayern, allerdings mit Meerblick.

Wir waren in Sellin. Eine kleine Stadt, mit der typischen Seebäder-Architktur, einer Seebrücke und tollen Wanderwegen über die Hochküste. Im Januar sind nur wenige Touristen unterwegs, was uns sehr recht war. Leider machte sich das auch an den geöffneten Läden bemerkbar. Im Winter haben viele Geschäfte und Restaurants geschlossen. Es gibt aber noch genug Möglichkeiten, um Geld loszuwerden und etwas zu essen zu finden. Alles ist fußläufig zu erreichen. Allerdings befinden sich die Supermärkte außerhalb des Stadtzentrums. Daher sollte man mobil sein oder während der Saison die Bäderbahn benutzen.

Reataurants: Wir haben gerne im „Alten Postamt“ in Sellin gegessen. Sehr leckere Mahlzeiten, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sie erfüllen einem fast jeden Wunsch, was die Zubereitung betrifft. Selbst mitgebrachte glutenfreie Nudeln würden sie verwenden, um daraus ein leckeres Essen zu zaubern. Selbst der Asiate tat alles, um meine Mahlzeit verträglich zu machen. Ich war sehr beeindruckt und zufrieden. Selbst in einer Bäckerei in Binz habe ich einen Eintopf bekommen ohne Milch und Gluten.

Einkaufen: Außerhalb des Stadtzentrums findet man verschiedene Discounter und Supermärkte. Der Edeka hatte sogar eine recht gute Auswahl an glutenfreien Brot- und Backwaren. Allerdings habe ich mich nicht darauf verlassen und vieles von zu Hause aus mit gebracht. Gerade in meinem speziellen Fall, tue ich mich mit Backwaren von Schär schwer.

Unterkünfte: Schlafen und Wohnen auf Rügen ist nicht gerade günstig. Selbst außerhalb der Saison, kostet eine kleine Ferienwohnung ca. 42 Euro und mehr, vor allem wennn man im Zentrum bleiben möchte. Viele Wohnungen in den Häusern sind mit Balkon und/ oder Wintergärten ausgestattet.

Ausflugsmöglichkeiten:  Gibt es viel und satt und reichlcih. Der Strand ist überall zugägnlich. Meistens gibt es sogar noch Hundestrände, an denen sich auch die Vierbeiner austoben können. Es gibt viele gut ausgebaute Radwege. Bei schlechtem Wetter ein Freizeitbad, den rasenden Roland, schöne Buchten, kleine schmucke Ortschaften und und und

Rügen ist leider ein teures Pflaster. Auch in den kleinen Orten bezahlt man schnell, für Kaffee und Kuchen für zwei Personen, 15 – 20 Euro und leider auch mehr. Wir haben beschlossen noch mal hinzufahren und unsere Räder mitzunehmen. Damit lässt sich die Insel noch besser erkunden. Für uns war es in erster LInie wichtig rauszukommen, abschalten zu können und einfach nur was anderes zu sehem. Wir haben gerne die kleinen Einschränkungen in Kauf genommen und die kurzen Spaziergänge bis zum Restaurant genossen.

Update zur Ernährungsberatung


Nach ca. 7 Monaten kann ich sagen, das die Ernährungsberatung ein voller Erfolg war. Ich habe viel herausgefunden, vieles hat sich bestätigt und einiges hat mein Leben nicht nur zum guten verändert.

Gluten: Es hat sich rausgestellt, dass ich Gluten dauerhaft aus meiner Ernährung streichen muss. Bei einem weiteren Test,, habe ich mit massive Darm-Beschwerden reagiert und mein ganzer Körper streikte. Gelegentlich habe ich schon mal ein Dinkelbrötchen gegessen und dieses sehr schlecht vertragen. Zum Glück habe ich als Alternative Hafer für mich entdeckt. sehr gesund und nahrhaft und zum Glück verträglich…

Milch und Milchprodukte: Milch und sich sind keine Freunde. Falls ich kleinere Mengen Milch esse, geht es mir innerhalb kurzer Zeit schlecht (einmal begann es 10 min nach dem Essen). Mir wird schwindelig (der Westfale sagt: kodderig), mein Kreislauf sackt ab, mir wird schwummerig im Kopf und ich bekomme schlimme Bauchweh. Zum Glück brauche ich keine Spritze oder Pen, aber es fühlt sich trotzdem nicht gut an.

Hülsenfrüchte: Sind so eine Sache. Ich esse sie sehr gerne, vorallem als Joghurt, aber sie verursachen mir starke Blähungen.  Hin und wieder esse ich sie und versuche sie gut zu garen. Ich baue sie einmal die Woche in eine Mahlzeit mit ein. Aber hääufiger, darf es nicht sein.

Obst und Gemüse: Bis vor ein paar Monaten konnte ich rohes Obst und Gemüse nicht essen. Als ich in Hamburg war, konnte ich Obst und auch Gemüse nur gegart verzehren. Beeren war das einzige, was überhaupt verträglich war. Seit Dezember esse ich regelmäßig Äpfel in meinem Porrige, ab und an auch mal Banane. Mittlerweile auch roh und es passiert fast nichts mehr. Auch sas Sorbit im Obst stört mich nicht mehr. Glaube ich…

Wurst- und Fleischwaren: Leider musste ich feststellen, das ich Wurst- und Fleischwaren überhaupt nicht vertrage. Was genau Probleme verursacht kann ich nicht sagen. Es ist auch egal, ob konventionell oder Bio-Wurst- und Fleischwaren. Innerhalb eines halben Tages  bekomme ich starke Muskel- und Gelenkschmerzen und ich kann Tage lang nicht laufen.  Es kam heraus als wir ein paar Tage im Urlaub waren und ich morgens ein wenig Schinken auf mein Brot legte…

Fertigprodukte im allgemeinen:  Auch hier weiß, ich nicht was es auslöst, jedoch reagiert mein Bauch sehr empfindlich auf alles gekauftes. Es macht auch keinen Unterschied, ob Bio oder nicht. Koche ich es mit identischen Zutaten nach, ist alles verträglicher. Leider weiß man nie was für Zusätze verwendet werden, bevor  Ketchup, Marmelade und Co hergestellt wurden. Leider gibt es Enzyme und anderes komisches Zeug, die auch in Bioprodukten auch erlaubt, was das ganze noch schwieriger .

Fazit: Die Erkenntnisse die ich gewonnen habe, waren schon sehr hilfreich. Leider macht es den Alltag nicht gerade einfacher. Wenn wir ausgehen zum Essen, muss ich wie ein Schießhund aufpassen, das man mir nicht irgendwas unterschiebt. Vieles muss ich selber kochen und zusammenrühren. Es ist sehr zeitaufwendig, schmeckt aber häufig erheblich besser als gekauft. Aber der Aufwand lohnt sich oft und mein Bauch bedankt sich oft dafür. Auf zum fröhlichen Koch und Backmarathon… Was die Wende zur Heilung meines Darmes gebracht hat, weiß ich nicht, aber es ist auch egal. Hauptsache ist, das es so bleibt oder vielleicht noch mehr zur Ruhe kommt…

Ernährungsberatung in Hamburg


Es braucht leider so seine Zeit, bis ein Handgelenk wieder halbwegs funktioniert. Leider ist meines manchmal ganz schön zickig und macht nicht alles was es soll. Vor allem schreiben und tippen am Computer fällt mir schwer. Daher hoffe ich habt ihr Verständnis, das ich zur Zeit schreibfaul bin. Mein Gespenst (die Platte) schränkt mich sehr ein und reizt meine Sehnen und Bänder. Ich freue mich schon, wenn ich das Ding wieder los bin…

Also, die Ernährungsberatung. Es war eine tolle Erfahrung. Vorab: leider war ich nicht bei Herrn Dr. Riedel persönlich. Die Praxis ist gut besucht und Ernährung ist nicht sein einziges Fachgebiet. Daher hatte ich einen Termin bei einer jungen Frau, studierte Ernährungswissenschaftlerin.

Der erste Termin war Anfang August, ein Kombitermin, Anamnese-Gespräch und erste Beratung zusammen und dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Da ich eine weite Anreise hatte, sollte ich nicht nach einer Stunde wieder raus müssen. Die junge Dame war sehr gründlich und genau. Ich musste zum ersten Termin ein Ernährungstagebuch mitbringen. Es sollte mindestens sieben Tage beinhalten. Wie das geht brauche ich ja nicht erklären, oder? Die meisten dürften sowas schon mal gemacht haben. Sie fragte einiges nach, machte mich auf einiges aufmerksam und bat um kleine Veränderungen. Als ich mein erstes Gespräch hatte, wusste ich schon das ich Gluten auf gar keinen Fall vertrage, bei Milch war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sicher und Obst ging gar nicht. Ich erzählte ihr von meinen Erfahrungen mit Gluten, Milch und Zucker jeglicher Art, und sie schaute doch sehr erstaunt, wie viel ich schon in Erfahrung gebracht hatte.

Sie zählte mir auf, wie ich meine Ernährung umstellen sollte, soweit es machbar ist/ war. Ich sollte nur wenig Fleisch essen. Falls es geht viel Fisch mit Omega3 Fettsäuren und falls verträglich Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen oder rote Linsen, da die noch am leichtesten Verdaulich sind. Ich darf mein Porridge oder Brot zum Frühstück, sollte aber möglichst auf Wurstwaren verzichten, da sie die Entzündung im Körper fördern. Falls verträglich vegane Aufstriche oder Käse (leider fällt er aus). Joghurtalternativen aus Kokos oder Soja, viel gegartes Gemüse (bergeweise), Naturreis, Kartoffeln, glutenfreie Nudeln, Nüsse und Saaten. Leider darf ich nicht mehr soviel rohes Obst oder Gemüse essen. Es ist für den Darm einfach zuviel Arbeit. Auch soll ich mein Porridge nicht mit kernigen Haferflocken machen, sondern nur mit den zarten, allerdings  darf ich Vollkornprodukte essen.

Für den nächsten Termin, ca. 6 Wochen später hatte ich die Hausaufgaben, Hülsenfrüchte auszuprobieren, mehr Obst zu essen, mehr Fisch in den Speiseplan und Sojaprodukte zu testen. Sie legte mir nahe eine CD mit dem Titel „Darmhypnose“ zu kaufen.

Es war alles leichter gesagt als getan. Ich hatte die sechs Wochen echt zu kämpfen. Immer wieder  bekam ich Rückfälle, mein Bauch blähte sich stark und krampfte. Der Verstopfung wurde ich nur mit Leinsamen Herr. Sobald ich was ausprobierte, lagerte ich von jetzt auf gleich bis zu 2 kg Wasser ein und immer wieder die Verstopfung die nicht weggehen wollte.

Im Internet kaufte ich mir die empfohlene CD und probierte sie einige Tage später aus. Bei der Darmhypnose handelt es sich um ein Entspannungsprogramm, das auf den Magen- und Darmtrakt abgestimmt ist. Bitte nie abends im Bett anhören. Ich habe den ersten Titel nie zu Ende geschafft, weil ich drüber eingeschlafen bin. Dann wirkt es leider auch nicht so, wie gedacht. Die CD beschreibt Entspannungsbilder und beruhigt so den Magen- und Darmtrakt. Ich kann nur sagen, es hat super geholfen und ich kann diese CD nur empfehlen. Als ich mir die CD über Tag angehört habe, merkte ich schnell, wie der Bauch und auch mein Geist entspannter waren. Ich hatte mehr Ruhe und Kraft über den Tag. Ich versuchte die CD jeden Tag zu hören und erzielte schnell erfolge. Irdgendwann brauchte ich keinen Leinsamen mehr um aus Klo zu können…

Als ich zu meinem zweiten Termin nach Hamburg fuhr. War ich schon zuversichtlicher. Ein Teil meiner Probleme hatte sich in Luft aufgelöst. Ich hatte zwar immer noch einen Blähbauch, aber ich merkte recht schnell, was ich essen kann und was nicht, z. B. war ich mir jetzt sicher, das ich gar keine Milch vertrage, ebenso wie stark verarbeitete Wurst- und Fleischwaren, sofort bekam ich einen schlimmen Blähbauch und Schmerzen (es passierte bei einem Frühstück in einem Cafe). Diese Beobachtungen teilte ich auch der Ernährungsberaterin mit, sowie die tollen Erfahrungen mit der Darmhypnose. Leider konnte ich meine Hausaufgaben nicht so erledigen, wie mir aufgetragen worden war. Um mich von den Komplikationen beim austesten zu erholen, brauchte es fast immer eine Woche. Da blieb nicht mehr viel Zeit, um alles zu probieren und zu testen. Aber ich hielt mich ans Fischessen, viel gegartes Gemüse, Kartoffeln, Reis etc. und ich merkte schnell, wie es mir immer besser ging. Leider konnte ich kein Obst essen und es ist egal ob gegart oder nicht, ob mit oder ohne Traubenzucker.

Mittlerweile geht es meinem Bauch so gut, das ich innerhalb von wenigen Minuten merke, ob mir das Essen gut oder schlecht bekommt. Ich bekomme leider immer noch schnell einen Blähbauch, aber die Schmerzen sind verschwunden, ebenso wie die Verstopfung. Ich versuche regelmäßig die CD zu hören, um bei den Erfolgen zu bleiben. Mittlerweile weiß ich, das ich Kidneybohnen nicht vertrage, Sojajoghurt/-quark ist ok. Ich versuche mich an meinen Ernährungsplan zu halten, aber manchmal muss man einfach mal ausbrechen, dann aber immer gluten- und milchfrei. Esse ich zuviele Wurstwaren, bekomme ich zu den Bauchweh, den Wassereinlagerungen, schlimme Rücken- und Muskelschmerzen, fast wie einen Schub. Es braucht auch nicht mehr eine Woche, um mich von „falschen“ Lebensmitteln zu erholen, sondern nur noch ca. 2 – 3 Tage und ich bekomme auch keine Verstopfung mehr. Von rohem Gemüse bin ich leider nicht vollkommen ab und das weniger essen klappt auch kaum, das ist aber meiner Erziehung geschuldet, da ich immer viel davon essen durfte. Obst geht weiterhin nicht, ist aber oft in Kuchen oder Pfannkuchen besser verträglich (wahrscheinlich wegen dem Fett).

Alles in allem, war Hamburg ein voller Erfolg. Na gut, der Sturz hätte nicht sein müssen, aber im Sommer sagte ich mir schon, weiß der Geier, wozu das gut war…. 🙂

Das mit dem Pech…


Ihr habt lange nichts von mir gehört und das hatte einen guten Grund. Ich hatte mir das Handgelenk gebrochen und da war nichts mit schreiben. In jeglicher Hinsicht. Aber die Umstände, wie das alles passiert ist, die waren echt kurios… 🙂

Nach meinem Paleo-Frust, stellte ich meine Ernährung auf normale Kost um, mit Kohlehydrate und allem Zipp und Zapp. Allerdings wusste ich ja schon, dass Gluten nicht mein Freund ist und Zucker tauschte ich durch Traubenzucker aus. Ich lud meinen Ernährungsfrust bei meinem Freund ab, darauf sagte er mir: „Ruf doch bei den Ernährungsdocs an, vielleicht kann dir da jemand helfen.“ Ich war ein wenig skeptisch, durchsuchte aber erst mal das Internet. Leider mit mässigem Erfolg. Die Praxis von Frau Dr. Fleck hatte erst Termine im neuen Jahr, Dr. Klassen nahm nur Privatpatienten. Als einzige Möglichkeit blieb die Praxis von Herrn Dr. Riedel. Mutig rief ich die Telefonnummer auf der Webseite an und schilderte der Dame am Telefon mein Problem. Ich teilte ihr mit das ich ab dem 1. Juli Urlaub hätte und ob sie in den nächsten 14 Tagen einen Termin frei hätte. „Wie sieht es bei Ihnen am 2. Juli aus? Ich habe einen Termin um 14:30 Uhr.“ Meine Antwort: „Nehme ich!“

Also machte ich mich am besagten Tag auf den Weg nach Hamburg. Ich fuhr mit dem Zug, da ich keine Lust auf Verkehrschaos und Stau hatte. Ich kam kurz vor Mittag in Hamburg an und spazierte durch die sommerliche Hitze der Fußgängerzone. Genoß die Stadt, die Alster und machte Pause am Rathaus. Um ca. 13:00 machte ich mich auf den Weg zur Praxis. Man hatte mir eine Beschreibung gegeben und ich wollte etwas früher dasein, damit ich in Ruhe schauen konnte, wo alles war und eventuell noch eine Kleinigkeit essen.

Die Fahrt in der U-Bahn dauerte nicht lange, ich hatte also genug Zeit und bummelte noch durch die Einkaufspassage und schaute also wo ich hin musste. Leider hatte ich nicht mitbekommen, das die Straße draußen abschüssig war. Ich verließ also die Passage, schaute mich nach dem Eingang um und ging noch ein paar Schritte weiter, als sich auf einmal ein Loch unter meinen Füssen auftat. Ich stürzte ungebremst zwei Stufen runter und landete unsaft auf meinem rechten Handgelenk.

Mein Glück, ich stürte in unmittelbarer Nähe einer Apotheke. Eine Mitarbeiterin kam mir auch sofort zur Hilfe und brachte kurz darauf auch noch ein Kühlpack mit. Die Kollegin rief sofort den Notruf an. Als ich mir mein Handgelenk anschaute, war auf den ersten Blick klar, das Handgelenk ist durch. Zudem fiel ich noch einer Passantin vor die Füße, die allerdings erschrockener war als ich. Es stellte sich heraus, das sie ebenfalls in die Praxis wollte, netter weise hat sie mich abgemeldet, da ich offensichtlich unpässlich war.

Zum erstaunen aller war ich ziemlich ruhig und abgeklärt. Was sollte ich auch anderes machen? Die Hand kaputt, der Termin hinfällig und es dämmerte mir der Verdacht, dass es heute wohl nicht hätte sein sollen.

Der Rettungswagen kam mit einem riesigen Tamtam. Die beiden Sanitäter halfen mir den Rucksack abzunehmen, bugsierten mich in den Wagen und brachten mich in die nächste Klinik. Dort wurde ich erstmal in den nächsten freien Raum gefahren und man parkte mich dort. Ich weiß nicht wie lange ich dort wartete, aber mittlerweile kamen die Schmerzen und am linken Fuß bildete sich eine Beule. Irgendwann war ich nicht mehr so cool und es liefen die ersten Tränen, es tat schon ziemlich weh. Die nächstbeste Person die vorbei kam, rief ich an und hatte Glück, das ich einen Arzt erwischt hatte. Der versprach Hilfe gegen die Schmerzen und kam kurz darauf mit einer Schwester und Kanülen und Nadeln wieder. Er legte den Tropf an und zum ersten Mal war ich froh, das die Wirkung so schnell einsetzt. Er nahm alle Verletzungen auf und man brachte mich zum Röntgen. Da wurde das Ausmaß sichtbar. Trümmerbruch im rechten Handgelenk.

Der Bruch wurde gerichtet (das war richtig fies), ich bekam eine Ladung Schmerzmittel mit, meine Unterlagen und die Auflage mich sofort bei meinem Chirurgen zu Hause zu melden. Zu diesem Zeitpunkt war ich richtig froh, das ich mit dem Zug gefahren war, ich hätte nicht gewußt wie ich nach Hause kommen sollte.

Das Ende vom Lied: das Gelenk wurde operiert, seitdem lebt ein „Gespenst“ (Metallplatte, auf dem Röntgenbild sieht es wirklich so aus 🙂 ) in meinem Arm, Kapselverletzung am oberen linken Sprunggelenk, 8 Wochen Schienen und Orthese. Mittlerweile kann ich wieder tippen und schreiben und Spaziergänge machen.

Als ich die ersten Tage überstanden hatte rief ich wieder in Hamburg in der Praxis an und erklärte erneut meine Situation. „Oh, Sie sind die Dame, die vor unserer Haustür gestürzt ist.“ Na, toll, ich hatte mal wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 😉

Mittlerweile hatte ich zwei Termine in Hamburg. Zur Ernährungsberatung schreibe ich allerdings beim nästen Mal, meine Hand braucht eine Pause. :-/

Keine Besserung in Sicht


Und wieder mal musste ich mich bei meinem Gastroenterologen vorstellen. Ich muss echt sagen, der ist super geduldig und lässt super mit sich reden. Da komme ich mir nicht vor, wie in eine Schublade gesteckt auf der „Psychosomatisch“ steht.

Aber fangen wir mal von vorne an. Seit ich mit dem AIP angefangen habe, plagen mich immer noch mal mehr mal weniger starke Blähungen. Am Anfang der Umstellung ging der Blähbauch etwas zurück, verschwand aber nicht völlig. Im Laufe der letzten Monate veränderte sich die Qualität der Blähungen. Am morgen sind sie fast föllig verschwunden und im Laufe des Tages werden sie immer schlimmer. Allerdings habe ich nicht mehr so starke Schmerzen wie vorher, was wahrscheinlich daran liegt, das ich fast gar kein Obst mehr esse und auch sonst keinen Zucker zu mir nehme.

Kurz nach Weihnachten bemerkte ich, das ich auch wieder Schwierigkeiten mit FODMAP’s bekam, also versuchte ich mich FODMAP-arm zu ernähren. Das klappt meistens auch ganz gut. Allerdings waren wir vor kurzem in einem mongolischen Restaurant essen. Es gestalltete sich etwas schwierig. Die einzige Sauce die ging war mit Knoblauch und der Rest mit Zucker und/ oder sehr scharf, zudem war die Gemüseauswahl sehr übersichtlich und prompt ging es los. Der Bauch blähte sich und bevor der Knopf wegfliegen konnte, habe ich ihn schnell aufgemacht. Ich hatte solche Bauschmerzen, das ich zu Hause erst mal das Heizkissen anwerfen musste um etwas Entspannung in die Sache zu bringen.

Ein paar Wochen später hatte ich noch ein denkwürdiges Erlebnis. Es fing auf einen Donnerstagmorgen mit Krämpfen an. Die wurden im Laufe des Tages immer schlimmer. Ich dachte schon ich hätte eine Blasenentzündung. Also bin ich abends noch zum Hausarzt, aber es war alles in Ordnung. Ich sollte mich beim Frauenarzt vorstellen. Da die Praxis noch auf hatte, machte ich für den nächsten morgen einen Termin. Dort ließ ich das komplette Prozedere über mich ergehen. Wieder Urin abgegeben, Vorsorgeuntersuchungen und alles was das Programm hergab. Es war alles negativ, aber die Krämpfe blieben. Man schickte mich in die Notaufnahme, um eine Blinddarmentzündung auszuschließen. Dort fing alles wieder von vorne an, Urin abgeben (was mir mittlerweile echt schwerfiel), Blutabnehmen und warten warten warten… Bis sich endlich ein allgemein Chirurg fand der mich untersuchen konnte. Sie fanden nichts, aber die Krämpfe blieben.

Mittlerweile habe ich rausgefunden, das Kohlehydrate in jeglicher Form mir Beschwerden verursachen. Ich habe in einem Kochbuch glutenfreie Pfannkuchen gefunden. Sie bestehen aus Pfeilwurzelmehl, Erdmandelmehl, geschroteten Leinsamen und Blaubeeren. Ich finde sie ganz lecker, aber mein Bauch mag sie nicht. Nach dem ich das ein paar mal beobachtet habe, lasse ich sie erst mal weg.

Daraufhin habe ich wieder mal einen Termin bei meinem Gastro gemacht. Wir waren uns sehr schnell einig, das ich wieder mal Stuhlproben abgeben muss, die auf Pilze untersucht werden. Zudem machen wir einen Glukose-Atemtest, um festzustellen ob ich eine Dünndarmfehlbesiedlung habe. Leider sind das die letzten Tests die man noch machen kann, denn ich habe mittlerweile alles testen lassen, was so machbar ist. Das ist meine letzte Hoffnung. Leider muss ich mich noch drei Wochen gedulden, bevor ich Gewißheit habe.

Die Notfallhilfe: Einkochen wie es meine Oma machte


Seit ein paar Wochen koche ich alles ein, was nicht niet und nagelfest ist. Angefangen bei Apfelmus bis hin zur Kürbis-Ingwer-Suppe. Klappt hervorragend und ist die Notfallhilfe, wenn man mal wieder länger arbeiten musste… 🙂

Alles find damit an, das mein Freund etwas brauchte, dass konstant die Temperatur hielt, um Wachs im Wasserbad einzuschmelzen. Jetzt stand dieser Einkochautomat hier so doof im weg rum und ich ärgerte mich darüber, dass er wieder mal irgendein unnötigenes Teil anschleppte, was keiner gebrauchen kann. Zu dem Zeitpunkt kämpfte ich aber wieder mal damit in kurzer Zeit mal eben schnell was zu essen zu machen. Wie immer kam ich nach der Arbeit nach Hause, mit einem wahnsinns Hunger und keiner Energie um noch was auf den Herd zu schmeißen und stunden lang zu kochen.

An meinem freien Tag legte ich los. Ich suchte mir ein schmackhaftes Rezept aus. Kaufte mir alle wichtigen Utensilien, wie Gläser, Klammern und Gummiringe und los ging es. Ich kochte eine größere Menge Suppe, füllte sie in die Gläser, schloß sie sorgfältig, sollte ja nichts daneben gehen und ab in den Automaten und ca. 1 1/2  Stunden warten.

Ich war begeistert!!! Es klappte super. Alle Gläser waren dicht und der Aufwand hatte sich in diesem Fall schon mal gelohnt!!! Die ausgekühlten Gläser bewahrte ich im Keller auf und gleich in den nächsten Tagen machte ich davon Gebrauch. Ich zog am Gummiring, füllte alles in einen Topf und wärmte alles auf dem Herd auf. Auf einmal dauerte alles nur noch 10 min, anstatt mindestens eine halbe Stunde, bis das Essen fertig war.

Mittlerweile wird es immer mehr. Mein Regal im Keller füllt sich mit Paleo gerechten Suppen und Brühen und Kompott. Nächstens wollte ich mich mal an AIP-Bolognesesoße wagen. Denn die „Spaghetti“ aus Zucchini gehen relativ fix, beides zusammen aufwärmen und fertig!!

So lasse ich mir eine Ernährungsumstellung gefallen. Paleo ich komme… 🙂

P.S.: Meine Großeltern hatten ein Obst- und Gemüsegeschäft. Da war es üblich, das Obst und auch Gemüse eingekocht wurde, das im Laden nicht mehr verkauft werden konnte. Die Gläser blieben über Jahre dicht und wurden nach und nach verbraucht. Das ist doch mal nachhaltig…

Paleo-AIP die erste Woche


Puuh, das waren erste harte 14 Tage!! Wer hätte gedacht, das es einem so mies gehen kann. Dagegen waren die Bauchweh (bei falscher Nahrungsaufnahme) ein sch….dreck! :-0

Ich habe mein Paleo Programm „inoffiziell“ fast eine Woche früher begonnen. Ich habe den Startbutton am 24.09. gedrückt, jedoch dauert es ein paar Tage bis das Programm beginnt. Die Paleo Woche beginnt mit einem Samstag. Am Donnerstag vorher bekomme ich eine Email mit allen wichtigen Dingen, wie Essensplan, Einkaufsliste, Tipps und und und. Da ich nicht, wie die meisten Arbeitnehmer, am Samstag frei habe, renne ich an meinem „Wochenende“ in den Supermarkt und kaufe ein was das Zeug hält. Leider sagt mir nicht der gesamte Speiseplan zu. Ich mag absolut keinen Fisch und gegen Innereien sehe ich mich auch ein wenig an. Abgesehen davon gibt es hier im Umkreis keinen Metzger, wo ich so was kaufen könnte. Manches ist/ war mir einfach auch zu teuer. Also, habe ich mir einige Mahlzeiten herausgesucht, mit den Sachen die ich mag oder mich arrangieren kann bzw. der Aufwand nicht so hoch ist, wenn ich morgens früh raus muß.

Gesagt, getan! Die erste Woche habe ich fast nur gekocht und gebacken und noch mehr gekocht. Der Aufwand ist/ war riesig. Kürbis in den Ofen, das Biest vorher noch schälen und schneiden und das mit der Kraft eines Gummibärchens (im Moment fühle ich mich so). Ich habe Brühe gekocht und noch nie soviel Fleisch gegessen, wie in den letzten Tagen. Aber das ist das einzige, mit Kokosöl und Kokosmilch, das mir genug Energie gibt. Ich bereite immer soviel vor, das ich auch genug zu essen habe, das ich was mit auf die Arbeit nehmen kann.

Dann kam der Entzug! Wisst ihr eigentlich, wie schlimm die ersten Tage ohne Kaffee sind? Noch viel schlimmer. Dabei hatte ich schon auf nur noch eine Tasse pro Tag reduziert. Boah, hatte ich Kopfschmerzen… Dazu kam noch, das die fiesen kleinen Bakterien in meinem Bauch um ihr Leben kämpften. Der Kohlehydratentzug machte aus mir einen Zombie. Es raubte mir die letzte Energie. Mein Kreislauf sackte ab, abwechselnd war mir heiß und kalt, meine Muskeln schmerzten und ich fühlte mich wie ausgebrannt. Die kleinsten Erledigungen erforderten eine Wahnsinns Konzentration und Aufmerksamkeit, damit ich in meinem Tran nicht alles vergaß.

Doch nach fast einer Woche, als das „offizelle“ Programm begann, ging es mir langsam besser. Die schlimmsten Symptome der Herxheimer Reaktion ließen nach und ich bekam langsam wieder etwas mehr Energie und Kraft. Ich gewöhne mich an das viele kochen und backen und vorbereiten und empfinde es gar nicht mehr als so schlimm. Mein Frühstück bereite ich für zwei Tage zu und oft koche ich die doppelte Menge, so das es für mehrere Tage reicht. Zudem habe ich einen riesen Topf Suppe gekocht und diese in Weck-Gläser eingekocht. Falls es mal schnell gehen soll/ muß habe ich immer was auf Vorrat.

Schwierig war es auf meinem Geburtstag. Fur einen Tag, wollte ich nicht alles hin werfen. Also habe ich einen Paleo-AIP Kuchen gemacht. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, da jeglicher Zucker fehlt, aber er war genießbar. Die Reste habe ich für Notfälle eingefroren. Ich darf nur nicht mehr als eines davon essen, sonst verbringe ich den Tag auf dem Klo. Kokos enthält viel Inulin und der treibt, wenn man zuviel davon ist. 😉

Ich versuche eine große Abwechslung in den Speiseplan einzubauen, und so ziemlich alles an Gemüse zu verarbeiten, welches mir schmeckt und erlaubt ist. Gestern kam mir die Idee für eine Zucchinilasagne mit einer „Bechamel“ aus Kokosmmilch und Kurkuma und natürlich Hackfleisch, Zwiebeln und Knoblauch.

Früher war ich keine kreative Köchin, aber so langsam wird das was… 😉

P.S.: Nach 14 Tagen Paleo-AIP habe ich einen so flachen Bauch, wie seit vier oder fünf Jahren nicht mehr. Allein das ist schon ein Grund durchzuhalten.

Paleo-AIP die Lösung?


Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschlossen auf die Paleo-Ernährung bzw. auf das Paleo-Autoimmun Protokoll umzustellen. Meine Mißerfolge in Sachen Ernährung sind mehr als nur frustrierend. Jeder Ansatz den ich ausprobiert habe, führte mich in eine Sackgasse. Ich versuche mich ausgewogen und gesund zu ernähren, als Belohnung bekomme ich Heißhunger und Unterzuckerungen in üblen Ausmaßen. Sie enden in Freßorgien, mit anschließenden Bauchschmerzen und schlechtem Gewissen.

Wie Paleo-AIP genau geht, könnt ihr auf der Seite von Paleo360 lesen!

Ich habe im Internet recherchiert, ob es andere Optionen gibt. Gibt es nicht! Im Gegenteil. Die kohlehydratarme Kost bekommt den meisten mit Hashimoto ab besten. Der Körper erholt sich in den meisten Fällen sehr schnell und es geht den Betroffenen sehr schnell wieder besser. Erste Erfolge sollen sich bei vielen innerhalb einer Woche bzw. 14 Tagen eingestellt haben. Mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung, sollen sich nicht nur die Entzündungswerte erheblich verbessert haben, sondern auch die Gewichtsschwankungen und das angeschlagene Immunsystem soll sich recht schnell erholt haben. Da ich seit über einer Woche mit einer Dauererkältung rum laufe, wäre das schon mal eine wahnsinns Erleichterung. Auch viele andere Beschwerden sollen sich durch die veränderte Ernährung verbessern.

Allerdings bringt die Umstellung auch eine Menge mehr Arbeit und Organisation mit. Vieles muss vorbereitet und gekocht werden. Gerade das Frühstück ist eine echte Herausforderung. Seit einer Woche probiere ich rum und teste aus, damit es in der Ernstphase nicht schief geht. Außerdem ist mein Tiefkühlschrank nicht ausreichend, um alles dort einzufrieren. Daher habe ich mir überlegt, alles in Weck-Gläser einzukochen. Kein auftauen und die Brühen und Suppen (falls es mal schnell gehen muss) sind im Notfall schnell greifbar.

Ich bin zuversichtlich, was die Umstellung angeht. Jetzt hoffe ich nur noch, das meine Erwartungen sich auch erfüllen!!