Es wird gerade alles zu viel…


Ich möchte nur noch meine Ruhe haben. Alles prasselt auf mich ein und ich weiß nicht, wie ich gerade alles auf die Reihe bekommen soll. Meine TO-DO-Liste für die Reha ist so lang und meine Zeitfenster so klein, um alles zu erledigen. Kann ich nicht wie Jeannie, einmal mit dem Kopf nicken und es ist Mittwochmorgen und ich sitze im Zug zur Reha? Schön wärs.

Alles fing mit dem Backmarathon am Sonntag an. Den habe ich ja ganz gut geschafft und überlebt. Am Montag war mein normaler Arbeitstag. Morgens musste ich schon mit der Firma telefonieren, die meinen Koffer abholen soll (ich brauche nur mein Handgepäck schleppen). An dem Tag, der für mich vorgesehen ist, ist in der Zeit keiner da. Alle haben Termine, sind arbeiten oder sonst was. Also musste ein anderer Abholort gefunden werden. Jetzt schleppe ich mein Gepäck mit zur Arbeit und lasse es dort abholen. An diesem Montag gab es viel zu tun. Am Wochenende ist bei uns ein Heimatfest und es müssen eine Menge Vorbereitungen getroffen werden. Nach Feierabend warteten noch einige Kleinigkeiten die erledigt werden mussten und dann war es auf einmal halb zehn.

Der Dienstag ging so weiter, im Laden stapelten sich die Aufgaben und zu Hause wurden die Listen immer länger. Vor der Arbeit dort hin, das holen, ein anderes bestellen, in der Mittagspause das nächste abgearbeitet und abends das Bestellte abgeholt und in den Koffer geschmissen, weil, das darf ich auf keinen Fall vergessen.

Der Mittwoch war etwas ruhiger. Nach dem Sport, der mir auch vom Kopf her sehr gut tat, ab in die Drogerie, vollgepackt mit dem Fahrrad nach Hause, schnell essen, ab zum Friseur, weil die Haare sch… aussehen und einfach doof sind. Abends Büro putzen gehen und danach erschöpft aufs Sofa fallen. Aber die Tasche mit dem vom morgens gekauften musste noch ausgepackt werden und alles in den Koffer. Oh, aber der Tag hatte auch was gutes. Ich habe für dreißig Euro eine Hose, drei T-Shirts und einen Haufen Socken erstanden und die Haare waren wieder schön. 🙂

Der heutige Donnerstag begann um sechs Uhr. Ein schnelles Frühstück und um acht musste ich beim Orthopäden sein. Dort war ich schnell wieder raus, auf dem Weg nach Hause, noch Späne (Einstreu für die Haustiere) eingekauft. Aufs Fahrrad und den Haufen Socken umgetauscht, weil, falsche Größe, zur Apotheke und noch mal was bestellen und wieder arbeiten. Dort wartete auch wieder eine Menge Unerledigtes auf mich, Ware ausgepackt, auszeichnet, alles ins Internet und nach Feierabend wieder an der Apotheke vorbei und alles abgeholt.

Und das hört nicht auf. Denn die Wäsche muss noch gewaschen werden, alles auffalten, so gut wie möglich faltenfrei in den Koffer, die Reste abbacken, damit ich auch auf jeden Fall genug habe. Hoffen das alles in die Koffer passt und notfalls mit Gurtbändern vorm platzen sichern. Ach ja, und putzen muss ich auch noch zwischendurch, da wir auch noch Besuch bekommen.

O-Ton meines Freundes: „Was machst du dir für einen Stress? Das ist der Grund, warum ich meinen Koffer erst kurz vor der Abreise packe!!“ Schnucki-Putzi, wer macht denn deine Wäsche, wenn du mal wegmusst? Du bestimmt nicht…

Die Reha wirft ihre Schatten vorraus


Die Vorbereitungen für die Reha sind im vollen Gange. Es wird eingekauft, gewaschen, eingepackt, ausgepackt und zusammen gesucht, was das Zeug hält. Der Klappkorb, mit den Sachen die nicht fehlen dürfen, wird immer voller. Aber fangen wir von vorne an.

Kurz nachdem die Einladung der Reha-Klinik bei mir eintraf, nahm ich Kontakt mit der Ernährungsberaterin auf. Ich bombardierte sie mit einem Haufen fragen, ich sagte ihr die grundlegenden Fakten und sie war sehr aufgeschlossen und interessiert. Am Ende des Gespräches kam raus, sie können mich mit Brot versorgen, ich darf einen Verteiler Kühlschrank mit nutzen, um ein paar Sachen unterzustellen und der Koch lässt mich ein paar Sachen im Tiefkühlhaus unterbringen, denn Kuchen (Muffins), Schokolade und alles Knabberzeug muss ich mir mitbringen. O-Ton der Beraterin, „Es gibt hier keine Möglichkeiten einzukaufen, vorallem nicht so was spezielles.“

In dem Telefonat, registrierte ich diese Aussage noch nicht sofort. Erst später dämmerte mir, was sie mir da offenbarte. Also nahm ich meinen Laptop und googelte nach Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten. Reformhäuser und Biomärkte ließ ich gleich aussen vor. Was soll ich sagen/ schreiben???? Es gibt in diesem Ort nur einen Metzger, einen Zeitschriftenhandel, Klamottenläden, Friseure, eine Menge Cafes/ Konditoreien, Restaurants und Kurkliniken…. Sonst nichts!!!!! Der nächste Supermarkt ist ca. 15 km entfernt. Die Kommentare der Familie waren, „Das ist ein Kurort und du sollst dich erholen und nicht einkaufen was das Zeug hält!“ und grinsten übers ganze Gesicht. Nä, was schäbig!!!

Also ran ans Backblech und die Muffinform und backen was das Zeug hält. Es gilt drei Wochen durchzuhalten. So entstanden in einem Backmarathon verschiedene Muffinvariationen und mein Brot fürs zu-Hause-Frühstück. Mein Freund, der reichlich probieren durfte, fragte irgendwann, „wann gibts denn Kuchen?“, zog enttäuscht nach dem, „Gar nicht, die sind für die Reha!“ wieder ab.

Nach Stunden langen rühren, Zutaten zusammen schmeißen und backen fiel ich um sechs Uhr abends müde aufs Sofa, fix und fertig, aber mit Muffins für ca. 2 Wochen versorgt und eingefroren. Aber ich bin noch nicht ganz fertig geworden, ich werde wohl noch einmal einen Backsonntag einlegen müssen. Es sollte doch soviel dabei raus kommen, das ich jeden Tag so 2 Stück Essen kann. Aber ich werde auch noch unser Reformhaus plündern und ein paar fertige Kekse einkaufen und Schokolade, denn bei der lohnt es sich kaum, die selber zu machen.

Irgendwie freue ich mich auf die Reha, aber es ist doch ne Menge Arbeit zu erledigen. Zu meinem Glück, muss ich fast die ganze Woche arbeiten und habe nur den Mittwoch Zeit um noch eine Menge zu erledigen. Ansonsten bleiben nur die knappen Zeitfenster  vor und nach der Arbeit und zwischen den Jobs. Das wird noch anstrengend, bis der erste Koffer in einigen Tagen abgeholt wird.

Yuhuu… Es geht in die Reha!!


SmileNach monatelangem warten, ist es endlich soweit… Ich darf in die Reha. Letzten Mittwoch kam endlich der positive Bescheid. Das irre ist, das sich erst so gar keiner entscheiden konnte, wie man mir helfen kann/ soll und jetzt habe ich gleich zwei Maßnahmen bewilligt bekommen. Ich darf auch noch zur Schmerztherapie und das auch noch zur gleichen Zeit.

Vor einigen Wochen hatte ich mit meiner Hausärztin ausgemacht, das ich zur Schmerztherapie soll. Daraufhin machte ich zu Ende August einen Termin, denn bis jetzt gab es ja nicht mal einen Anhaltspunkt, das sich die Deutsche Rentenversicherung überhaupt rührt. Ich bekam die Unterlagen zu gesendet und darf diese nun ausfüllen. Was die alles Wissen wollen. In ein Schema soll ich eintragen, wo es schmerzt. Ich fragte mich, ob ich auch eintragen darf, wo es nicht weh tut? Es wurde nach schmerzintensität gefragt, Depression, Ablenkungsmanöver meinerseits, Medikation, behandelnde Ärzte… Puh, das war fast wie in einem Quiz.

Als ich dann gestern auf den Weg zu meinem Nebenjob machte, liegt ein großer Umschlag auf der Treppe. Als ich den Umschlag öffnete, bekam ich das Lächeln nicht aus dem Gesicht. Aber gleichzeitig, beschlich mich ein ungutes Gefül. Passt es mit dem Krankenhaustermin? Also nahm ich Donnerstagmorgen mein Telefon zur Hand und telefonierte was das Zeug hält. Man hätte mich so terminiert, das es mit einer gebuchten Flugreise Probleme gegeben hätte. Wir einigten uns auf einen Termin Ende August und die Schmerztherapie wird in den Oktober verschoben.

Ich freue mich tierisch und ich habe den Kurort auch schon gegoogelt. Was soll ich sagen/ schreiben? Er ist am A… der Welt oder zumindest sehr nah dran. „Man kann ihn bestimmt von da aus sehen“, sagt mein Freund. Die abendlichen Veranstaltungen im Haus scheinen auch eher was für das gesetztere Alter zu sein (gefühlte siebzig und aufwärts). Ansonsten macht die Klnik einen guten Eindruck. Sehr kompetent, auf Bewegungsapparat und Magen-Darm-Beschwerden spezialisiert und mitten in einem Staatskurort in der Eifel/ Mosel-Region.

Aber dann ging der Streß erst richtig los. Es wartete eine riesige Papierflut auf mich. Neben den Papieren für die Schmerztherapie, musste ich mich jetzt auch noch die Anträge der DRV und die Fragebögen der Reha-Klinik ausfüllen. Für die DRV ging es hauptsächlich um die Befreiung von der Zuzahlung für Reha. Wie bei Krankenhäusern muss man auch bei der Reha 10,00 € pro Tag bezahlen. Ist das Einkommen unter einer bestimmten Grenze, kann man davon befreit werden. Was für ein riesiger Haufen Papier. Das skurillste dabei war für mich, meine eigene Lohnbescheinigung für meinen Chef auszufüllen. Auch die Reha-Klinik wollte meinen körperlichen und psychischen Zustand wissen. Also musste ich schon wieder mein unterstes zu oberst kehren. Es ist nicht gerade das, was ich am liebsten mache, da es mich immer an das erinnert, was mir am meisten fehlt. Pferde und reiten zu gehen. 😦

Die letzten Tage waren die Höhle für mich. Den Sonntagnachmittag und meinen Feierabend, verbrachte ich mit ausfüllen von Anträgen, Fragebögen, Anschreiben verfassen und ausdrucken von Informationen zur HPU, Befunde zusammenstellen und alles zu kopieren für meine Unterlagen. Montagmorgen telefonierte ich mit der Rentenversicherung, der Reha-Klinik und schickte Faxe ab, zum Glück nahm mir das meine Mutter ab. Da war mein Zeitfenster aufgebraucht und ich musste zur Arbeit hetzen. Die Retourkutsche kam auch sofort. Letzte Nacht lag ich zwei Stunden wach und mein Gedankenkarusell hörte nicht auf. Hatte ich alles, das muss noch gemacht werden, da musst du noch was abgeben, dann noch zur Post. Irgendwann stand ich entnervt auf, holte meinen MP3-Player und hörte mir Schafskrimi an. Da musste ich mich aufs zuhören konzentrieren und bekam meine Gedanken endlich in den Griff.

Jetzt sitze ich im Büro und bin fix und fertig. Die wichtigsten Aufgaben sind schon erledigt und die restlichen Aufräumarbeiten von gestern mache ich heute nachmittag. Im Moment bin ich dazu nicht mehr in der Lage. 😦 Ich freue mich auf die Reha aber ich habe noch viel Arbeit vor mir.

Hhmm… Vegan und Superfoods doch nicht so super?!


indexEin Bericht von Steffi Kochtrotz hat mich ins grübeln gebracht. Nach veganer Ernährung waren ihre Vitalstoffwerte im untersten Bereich und sie litt unter einer schlimmen Schwermetallbelastung.

Nach dem ich feststellte, das mir die vegane Ernährung gut tat, hatte ich mich mehr oder weniger streng danach ernährt. Wenn es mal Bratwurst gab oder Kuchen mit Eiern, Milch oder Käse habe ich ihn trotzdem mal etwas davon gegessen. Immer meinte ich, dass das Eiweiß die Fibromyalgie triggern würde. Jetzt muss ich aber feststellen, das auch die vegane Ernährung an den Muskelschmerzen nichts ändert. Denn sobald das Thermometer unter die 20° Grad Marke fällt (so wie heute), geht es mir besonders schlimm. Vielleicht war es auch gerade so eine kühle Phase, als ich das Fleisch testete, und deshalb ging es mir nicht so besonders?

So grübelte ich am Samstag vor mich hin und rannte glaube ich offene Türen bei mir ein. Den ganzen Tag schmachtete ich schon nach einem ordentlichen Stück Fleisch zwischen den Zahnlücken und der Mozarella flehte mich an, ihn ein zu packen. Ich widerstand nur mit großer Mühe.

Ähnlich erging es mir, als ich las, das Steffi Kocktrotz alle sogenannten „Superfoods“ aus ihrer Ernährung verbannt hat. Die Schwermetall- und Pestizidbelastung ist bei den meisten Produkten erheblich. Vor kurzem stellte eine Bekannte fest, die auch Heilpraktikerin ist, das mein Körper stark mit Blei belastet ist. Zum Glück habe ich nie viel Chia oder ähnliches gegessen, aber in den letzten drei bis vier Wochen habe ich doch täglich Chiapudding gegessen, um meine Verdauung in Schwung zu bringen. Leinsamen erfüllt die gleiche Funktion, wurde aber durch den Chia in den Hintergrund gedrängt. Durch die HPU ist meine Entgiftung sehr stark eingeschränkt und mein Arzt aus Osnabrück hängt mir schon seit einem Jahr in den Ohren das Schwermetall auszuleiten. Leider kann ich es mir nicht leisten.

Muss ich meinen Körper mit Superfoods aus zweifelhaftem Bioanbau belasten? Es gibt genug heimische Alternativen, wie den Leinsamen, die genauso funktionieren und ebenso gesund sind. Soll ich eine Menge Geld in Lebensmittel stecken, die mich noch mehr Schwächen und krank machen?

Für mich ist klar, ich kann meinen Geldbeutel entlasten und werde mich vom Chia trennen. Das Geld kann ich für sinnvolleres brauchen, z. B. für die Ausleitung der Schwermetalle. Das dumme ist nur, das ich noch einen vollen Beutel Chia im Schrank stehen habe. 😦 Mal schauen ob ich ihn selber aufbrauche oder ihn verschenke.

Chiapudding


Seit ein paar Wochen stehe ich voll auf Chiapudding. Er lässt sich gut vorbereiten und hält sich vorallem ein paar Tage im Kühlschrank, so das man gleich ein paar mehr Portionen machen kann. Zudem ist er reich an Ballaststoffen und hilft dem trägen Darm.

Ich verwende für den Chiapudding Reisdrink, man kann aber alles nehmen was man möchte, Wasser, Milch und und und. Sehr lecker ist auch Mandeldrink.

Zutaten:

  • 2 EL Chiasamen
  • 150 ml Pflanzendrink, Wasser oder Milch
  • eventuell etwas Süsse
  • Optional: Zimt, Vanille, Kakao, andere Gewürze, Früchte, was euch einfällt und euch schmeckt und ihr vertragt 🙂

Zubereitung:

  • den Chiasamen mit dem Pflanzendrink in ein sauberes Schraubglas oder Schälchen geben und gut verrühren
  • Wichtig: am Anfang immer wieder umrühren, sonst verklumpt der Chia am Boden und es gibt keinen sämigen „Pudding“.
  • wenn ihr wollt könnt ihr jetzt die Süße, Gewürze und/ oder Kakao einrühren
  • Jetzt muss der Chiapudding mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, am besten sogar über Nacht

Ihr könnt den Chiapudding zum Frühstück mit Früchten und Flocken essen, als Zwischenmahlzeit mit ein paar Früchten on Top oder ganz einfach mit Kakao und Lebkuchengewürz (schmeckt super lecker).

Ich bereite den Pudding immer in verschließbaren Gläsern oder Bechern vor. So kann man ihn gut mit zur Arbeit mitnehmen und braucht nicht erst alles umzufüllen.

Viel Spaß mit dem Rezept!

Endlich traut sich mal jemand…


SmileAm letzten Donnerstag hatte ich einen Termin bei meiner Hausärztin. Nach dem der Rheumatologe mich so gemein hängen gelassen hatte, suchte ich jetzt  nach ca. 10 Wochen Hilfe bei ihr. Als sie fragte, was sie für mich tun könnte, schilderte ich ihr meine Situation und meine Beschwerden. Sie hörte sich alles an und sagte gleich, nach dem sie den Arztbrief gelesen hatte, das hört sich auf jeden Fall nach Fibromyalgie an. Das erste mal das jemand die Diagnose ausgesprochen hat.

Sie überlegte einen kurzen Augenblick und entschied dann, das ich stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden sollte. Es gibt dort eine Abteilung, die sich auf Schmerztherapie spezialisiert hat und die mit verschiedenen Therapieformen versuchen die Schmerzen zu lindern und einem beibringen, mit den Schmerzen umzugehen. Das wäre in meinem Fall wohl das beste, da die Diagnose noch sehr frisch wäre.

Mit der Überweisung in der Tasche, da steht zum allerersten Mal „Fibromyalgie“ als Diagnose, ging ich, sehr erleichtert das mir endlich mal jemand hilft, nach Hause. Am Freitag wollte ich dann den Termin für ein Gespräch ausmachen, doch gab es erst Termine ende Oktober. Meine Stimmung sank gleich wieder gegen null. Die Sekretärin sagte, aber es gäbe noch die Möglichkeit auf stationäre Aufnahme, da gabe es noch ende August oder mitte September freie Plätze. Meine Ärztin sollte sich mit der Oberärztin in Verbindung setzen, dann könnten sie über die Aufnahme beraten.

Nachdem Telefonat ging ich wieder zu meiner Hausärztin und schilderte der Arzthelferin die Situation. Sie versprach sich der Sache anzunehmen. Ich hoffe das die Sache läuft. Werde mich wohl noch ein wenig in Geduld üben müssen. Meine Ärztin sollte sich heute am späten Vormittag auf der Station melden. Oh ich bin so gespannt, wie es weiter geht.

Update: Ich gehe in Schmerztherapie!!

Schnelles Mangoeis


Habe das Rezept einer Bekannten „geklaut“. 🙂 Es geht richtig schnell und ist super lecker. Natürlich geht es auch mit anderen Früchten, wichtig ist nur, das sie tiefgefroren sind und die Pflanzenmilch Kühlschrank kalt ist.

Zutaten:

  • TK- Mangos (oder andere TK-Früchte)
  • kalter  Pflanzendrink (wer verträgt auch richtige Milch)
  • Süsse nach Geschmack
  • Optional: Vanillepulver

Zubereitung:

  • Die gewünschte Menge Früchte in einen Mixer gegen, mit Pflanzendrink auffüllen, bis auf Höhe der Früchte, Vanille und Süße dazu
  • Deckel schließen und alles zu einer sämigen Masse mixen. Eventuell Früchte am Rand runterschieben, bis alle Früchte püriert sind. Eventuell nach süssen. Fertig!!
  • Ist alles schön cremig, sofort auflöffeln oder noch mal in den Tiefkühler stellen und später genießen

Habe ich zuviel versprochen? Es geht richtig schnell und man könnte sich reinlegen… 😉 Viel Spaß beim nach machen und genießen. Bei den heißen Temperaturen die uns erwarten, genau das richtige

Das geht, das geht gar nicht, das geht …


Es kristalisiert siSmilech immer mehr heraus, was ich essen kann und was nicht, obwohl der Pilz noch lange nicht verjagt ist. Das Protestgeschrei meines Bauches ist nicht zu überhören, auch wenn er still und leise schreit.

Es war nicht so leicht, den stillen Aufschrei zu hören, aber auf einmal machte es Klick und ich erkannte das Signal. Mittlerweile konnte ich zwei Arten von Blähbauch ausmachen. Es gibt den, der  einfach da ist, macht ne kleine Kugel, aber die Knöpfe der Jeans gehen noch zu und er tut nicht weh und manchmal lässt er die Luft auch los und raus. Und es gibt den, der richtig weh tut. Er macht einen Bauch der fast so aussieht als wäre ich im fünften Monat schwanger. Die Luft sitzt fest und geht nicht ab, der Bauch ist hart, fest und es gibt auch nichts, um das zu ändern. Tee, Wärmflaschen, Kirschkernkissen, SabSimplex oder Espumisan helfen gar nicht. Es setzt ein Völlegefühl ein, sobald man was gegessen hat, das erst nach ein oder zwei Tagen wieder weggeht.

So konnte ich den letzten Wochen meiner Anti-Pilz-Diät, schnell feststellen, welche Lebensmittel ein absolutes NO GO sind. Heraus kamen, neben dem bekannten, u. a. Hülsenfrüchte (auch grüne Bohnen und Erbsen), Spargel, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch. Gerade um die Hülsenfrüchte tat es mir besonders leid, sie machen so schön satt, haben wenig Kohlehydrate und viele Balaststoffe. Es viel mir so schwer sie aus dem Speiseplan zu streichen, aber es ging mir innerhalb von wenigen Tagen enorm besser. Mein Bauchgefühl hatte wieder mal die Hosen an.

Heute abend entscheidet sich, ob ich mit meiner Anti-Pilz-Diät weitermachen soll und ob ich zur Unterstützung  ein Medikament bekomme. Ich möchte doch endlich mal wieder ohne Bauch-einziehen rumlaufen. Obwohl, es tolle Bauchmuskeln macht… 😉

Aus-dem-Kalender-Streichtag


Heute war ein besch… Tag! Zum Glück ist er fast vorbei und dann mach ich drei Kreuzzeichen. Als erstes kam ich heute morgen nicht aus dem Bett. Von mir aus hätte ich noch ein paar Stunden liegen bleiben können. Das hätte mir aber auch nicht geholfen. Irgendwie wollten die Beine nicht über die Bettkante und die Augen wollten nicht aufgehen.

Irgendwann bin ich dann doch aus dem Bett gekrochen, es hilft ja doch nicht. Draußen war es trüb, kalt und noch sehr windig. Ich machte mich für den Sport fertig, frühstückte in Ruhe, trank meinen Kaffee und machte mich auf den Weg zum Pilates. Auf dem Fahrrad fingen die Probleme an. Mir taten die Beine so schrecklich weh. Sie waren hart und wie verkrampft. Gut, also ab in den Kursraum und auf die Faszienrolle. Heute war es echt schäbig und schmerzhaft, aber es hat geholfen (wie schon so oft).

Das Pilates begann und es ging so gemein weiter. Die ersten Übungen fingen im stehen an und wir brauchten unsere Oberschenkelmuskeln. Ooohhh, tat es weh! Ich konnte die Spannung kaum halten und musste aus der Übung raus. Die anderen Übungen gingen einigermaßen, aber die Beine wollten heute nicht mitmachen. Sie benahmen sich, als wären sie vom anderen Stern.

Zur Belohnung und zur Entspannung ging es auf die Massageliege. Das Gym hat einen Hydrojet und den nutze ich gerne nach dem Sport. Da merkte ich schnell, das die Beine heute nicht das einzige sind, was sich von mir scheiden lassen wollte. Der Rücken trat heute auch in den Streik.

Bei einer namhaften Drogerie wollte ich eine Fotocollage erstellen. Ich saß eine geschlagene dreiviertel Stunde an diesem schäbigen Gerät, bis endlich alles so aus dem Drucker kam, wie ich es haben wollte. Mittlerweile war es halb eins, halb verhungert und schon fast am Ende meiner nervlichen Belastbarkeit. Ich hatte genug Collagen ausgedruckt, aber am Ende des Tages blieb für mich keine mehr über. Meine Mutter hat sie großzügig an meinen Bruder, seine Schwiegermutter  und noch einige andere verschenkt. Ich gönne es den anderen, aber hoffentlich wissen sie meine Arbeit zu schätzen.

Heute nachmittag musste ich nochmal aus dem Haus und das Büro putzen gehen. Sonst fahre ich immer mit dem Auto, heute war kein einziges da. Mein Freund mit dem meinigen weg und meine Mutter mit deren eigenem. An einem so schlimmen Tag, musste ich prompt mit dem Fahrrad los. An anderen Tagen macht es mir nicht viel aus, aber heute hätte ich es mir echt sparen können.

Also, rauf aufs Fahrrad. Ich fuhr nicht sehr schnell, aber ich kam irgendwie an. Zum Glück gab es keinen so starken Wind mehr, wie den Tag vorher. Ich kämpfte mich durch die zwei Stunden und radelte genauso langsam, mit einem Umweg über den Discounter, wieder nach Hause. Endlich brauchte ich nur noch die Treppe rauf, mein Abendessen genießen und die Beine hochlegen und ich war so glücklich das der Tag vorbei war.

Ich werde meine Füsse jetzt in Natron baden, duschen gehen und ins Bett fallen. Dann ist der schreckliche Tag endlich vorbei. Boah, was bin ich froh…

P.S.: Es ging die ganze Woche so weiter. Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen . Was solls, hinfallen, aufstehen und Krönchen richten!!

Wie kommt man an eine Hefepilzinfektion…?


500_F_85587854_E7r3JdJXHmEcaVksweLwkas0YI0NI8uMIch hatte jetzt ein paar Tage Zeit zum grübeln und ich mache mir darüber Gedanken, wie ich an diesen Pilz gekommen bin. Ich trinke keinen Alkohol, ich backe zwar Brot und Gebäck mit Hefe, aber beim backen wird die Hefe inaktiv. Das einzige was ich zu mir nehme ist das EM (Effektive Microorganismen). Damit die Milchsäurebakterien gut wachsen und gedeihen können, braucht es als Nährlösung die Hefe.

Der Saccharomyces cerevisiae (Hefepilz) wird in gängigen Präparaten wie Perenterol verwendet, um bei Durchfall zu helfen. Normalerweise tut er der Darmflora gut. Aber wie kann es so nach hinten los gehen?

Als ich letztes Jahr meinen Pilz auf eigene Faust beseitigt hatte, habe ich es gut hinbekommen. Kurz nach der Behandlung habe ich mit EM angefangen. Es sollte die paar Pilze, die vielleicht noch zuviel sind, abtöten und dann die guten neuen ansiedeln. Zur Unterstützung, damit auch ja die richtigen Bakterien im Bauch wachsen, habe ich noch extra Milchsäurebakterien genommen.

Mittlerweile habe ich den Verdacht, das vielleicht das EM daran „schuld“ sein könnte. Das mein Bauch einfach so kaputt war/ ist, das sich die richtigen Bakterien nicht ansiedeln und sich der Hefepilz munter ausbreiten konnte. Der Bauch blähte sich immer wieder so schlimm und ich bekam es so gar nicht in den Griff. Alles was ich machte, ging nach hinten los. Jetzt weiß ich, dass die Hefe nur ihre Arbeit gemacht hat. nämlich die Kohnlehydrate in Luft verwandeln. Und ich hätte mich auf den Kopf stellen können und es hätte nichts geholfen… 😦

Seit ca. 10 Tagen mache ich eine kohlenhydrat- und zuckerarme Diät. Es hilft nur sehr langsam und die Luft hält sich immer noch sehr hartnäckig im Bauch. Da ich mich vegan ernähre ist es sehr hart. Zur Zeit lebe ich nur von wenig Brot am morgen, Gemüse, Salat in jeder Form, Chiapudding und veganen selbst gemachten Joghurt, ab und an Nüsse und Kokoschips. Die Hauptsache ist, das der Bauch genug zu tun hat und man/ frau nicht in ein Hungerloch fällt. Hoffentlich muss ich kein Antimykotikum nehmen, denn dann muss ich die Diät weiterhin einhalten und dann noch mal für mindesten 3 Wochen.